Multimediale Kapitäne zur See: Neue Installation im Fugger und Welser Erlebnismuseum vorgestellt

Tourismusdirektor Götz Beck erklärt den neuen Kartentisch im Schiffsraum.

Der Schiffsraum im Erlebnismuseum: Lediglich den starken Wellengang auf hoher See muss man sich hinzudenken und schon fühlt man sich wie auf einem echten Schiff. Die Wände wirken wie eine echte Schiffswand und durch versteckte Lautsprecher hört man das Meerrauschen und teilweise lautes Kapitänsgelächter. Dieser Raum wird nun von der neuen multimedialen Installation am Kartentisch ergänzt, welche am Dienstagvormittag offiziell vorgestellt wurde.

"Das ist die Technik, die Jung und Alt im Fugger und Welser Erlebnismuseum dazu bringen wird das Seefahrerwissen von früher, sowie auch das komplizierte Orientieren durch die GPS-Signale von heute zu verstehen und sich damit zu beschäftigen". Mit diesen Worten beendet Tourismusdirektor Götz Beck die Vorstellung. Auf vier zusammengerollten Seekarten, die von Ilja Sallacz entworfen wurden, können sich die Museumsbesucher ab sofort spannende und innovative Animationen über die Themen Navigation, Jakobsstab, Orientierung und eben die Entwicklung heute ansehen und diese verstehen. Dies wird durch das passende Zusammenspielen von Printkarte und dem darauf Produzierten möglich.

Viele Hände helfen zusammen

Das Projekt des Kartentisch erforderte nach Angaben von Götz Beck eine hochwertige Beratung, welche durch Gerhard Cerny erfolgt ist. Er selbst war selbst Segler und konnte so sein Fachwissen beweisen. Der Einbau in den Schiffraum im Museum fiel in die Hände von Ullrich Styra. Er musste sich der Herausforderung stellen, das Produktionsgerät so in die Decke zu verbauen, dass es nicht sofort auffallen würde, dass dort ein Gerät hängt. Dies löste er, indem er sich vorstellte "es sei wie eine Fallklappe" und es so umsetzte. Überhaupt ist nahezu alles an dem Kartentisch durch Styra handgefertigt. Selbst eine 30-Minuten-Sanduhr, wie sie damals die Kapitäne besaßen, fertigte er selbst an. Man merkte ihm förmlich an, wie stolz er auf sein Werk ist. (pm/cg)

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