Peta kritisiert Zoo Augsburg: Ärger um Giraffen

Fördern die Bedingungen im Zoo den Tod von Giraffen? Das wirft Peta den Betreibern vor. Foto: Archiv

Die Tierschutzorganisation Peta hat einen ganz schönen Hals auf den Augsburger Zoo. Es geht um den Tod des Giraffenweibchens Luna. Sie ist bereits die vierte tote Giraffe im Tierpark in den vergangenen zwei Jahren.

Peta fordert nun eine Untersuchung der Bedingungen im Giraffenhaus des Zoos, "die den Tod von Giraffen offenbar fördern", teilt die Organisation mit. Die Tiere bräuchten etwa einen rutschfesten Innenauslauf von 200 Quadratmetern Fläche sowie einen winterfesten Außenbereich. Auch Inzucht prangern die Tierschützer an, die generell gegen eine Haltung exotischer Tiere sind.

Luna konnte am Dienstag nach einem Sturz im Giraffenhaus nicht mehr aufstehen und wurde eingeschläfert.

Auch unesere facebook-User kritisieren den Zoo. So schreibt etwa Ela Noir: "In Freiheit leben lassen - nicht einsperren - bringt ja nichts wie man zum X-ten Male sieht!" Userin Claudi Herzer fragt, "wieso werden Tiere immer gleich eingeschläfert wenn sie nicht mehr aufstehen können?"

Zoodirektorin Barbara Jantschke war für Rückfragen unserer Redaktion leider mehrfach nicht erreichbar.
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