Positiver als prognostiziert

Beim Hallenbad (Bild) an der Brucknerstraße blieben die Aufwendungen im ersten Halbjahr 2015 um 34 000 Euro unter dem geplanten Ansatz. Kostenintensive Sanierungsmaßnahmen werden erst in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Im Halbjahresbericht der Stadtwerke Gersthofen blieben die Aufwendungen circa 232 000 Euro unter dem geplanten Ansatz.

Das Gesamtbetriebsergebnis der Stadtwerke Gersthofen schließt im ersten Halbjahr mit einem Minus in Höhe von 429 000 Euro ab. Dies ist um rund 226 000 Euro positiver als im Wirtschaftsplan prognostiziert. Dies geht aus dem nun vorgelegten Halbjahresbericht hervor.

Die Aufwendungen blieben circa 232 000 Euro unter dem geplanten Ansatz. Die Erlöse waren um 6000 Euro niedriger als in der Planung vorgesehen, so dass sich beim Betriebsergebnis zum 30. Juni eine Verbesserung um rund 35 Prozent ergibt.

Die Entwicklung der Aufwendungen und Erträge nach den Betriebszweigen im Vergleich zum Planansatz:

Bauhof: Das Halbjahresergebnis war circa 55 000 Euro positiver als geplant. Die Umsatzerlöse entwickelten sich 19 000 Euro besser als prognostiziert. Die Aufwendungen blieben um 35 000 Euro darunter. Ein Grund dafür war die Anforderung der Saisonkräfte erst ab April.

Friedhof: Der Ansatz für die geplanten Erlöse im Bereich Bestattungen wurde in den ersten sechs Monaten des Jahres um 39 000 Euro überschritten. Im ersten Halbjahr waren 14 Sterbefälle mehr als im gleichen Zeitraum 2014 zu verzeichnen. Die Aufwendungen blieben 32 000 Euro unter den Planzahlen, da zusätzliche Projektmaßnahmen wie die Sanierung der Mauer in Hirblingen noch nicht oder nur teilweise begonnen wurden.

Freibad: Bis zum Stichtag fehlten 56 000 Euro an Umsatzerlösen. Da das Freibad bis dahin nur rund sechs Wochen im Betrieb war, sind die Einnahmen erfahrungsgemäß niedriger als im zweiten Halbjahr. Die Personalaufwendungen blieben 20 000 Euro unter dem Planansatz, da der Auszubildende erst ab September seine Ausbildung beginnt und die Aushilfskräfte später als geplant benötigt wurden.

Hallenbad: Hier wurde ein um 34 000 Euro besseres Resultat erzielt. Maßnahmen wie der Austausch von Deckenaufhängungen (60 000 Euro) und die Filtersanierung des Sport- und Lehrschwimmbeckens (13 000 Euro) kommen erst in der zweiten Jahreshälfte zur Durchführung.

Verwaltung: Das Halbjahresergebnis war um 12 000 Euro niedriger als prognostiziert. Mit der Erstellung eines Energiemanagementkonzeptes wurde bereits intern begonnen, Leistungen von Fremdfirmen fallen erst im zweiten Halbjahr an. Eingeplant sind hier Kosten von insgesamt 19 000 Euro.

Wasserversorgung: Das Resultat ist dort um 79 000 Euro besser als im Wirtschaftsplan vorgesehen.

Energie: Der geplante Einstieg eines Ingenieurs wurde planmäßig vollzogen. Die Einführung eines Energiemanagementsystems wird überwiegend in Eigenleistung erbracht.

Entwicklung des Investitionsplans


Die Investitionstätigkeit kommt erfahrungsgemäß erst im zweiten Halbjahr zum Tragen. Der ausgabewirksame Aufwand lag in den ersten beiden Quartalen mit knapp 166 000 Euro bei rund 30 Prozent.

Insgesamt sind 2015 Investitionen in Höhe von circa 544 000 Euro geplant. (spr)
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