Protest verscheucht Rösler

Eigentlich sollte im Rahmen des Programms zum Augsburger Friedensfest Klaus Rösler von der EU-Agentur "Frontex" zur Flüchtlingssituation sprechen. Doch Demonstranten verhinderten seinen Auftritt in der Brechtbühne.

Was zunächst als kreativer Protest begann, entlud sich schnell in aggressivem Niederbrüllen, wie Teilnehmer an der Veranstaltung später berichteten. Die ursprüngliche Idee war, dass sich Personen wie leblos auf die Eingangstreppe und ins Foyer der Brechtbühne legten. Hinter der Aktion mit dem Namen "Dead Man - Toter Mann" steckt eine Gruppe mit der Bezeichnung Utopia Toolbox. Mit der Eskalation hatte die allerdings nichts zu tun. Anhänger der links-autonomen Szene stürmten die Bühne und verhinderten mit Gebrüll den Vortrag Röslers, der Direktor für Operative Angelegenheiten bei Frontex ist. Nach 20 Minuten brachen die Veranstalter schließlich ab.

Sprechen wird Klaus Rösler trotzdem in Augsburg. Für den 17. September ist er eingeladen zur Podiumsdiskussion "Asyl, Flucht und Vertreibung", die Bundestagsabgeordneter Volker Ullrich in der Neuen Stadtbücherei organisiert.
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