Rockende Kommissare

Lieder und Geschichten rund um Rock und Rock'n'Roll: Vier Kommissare entführen mit ihrer Band "Fingerprints" in die Pop-Vergangenheit.

Fingerprints, zu deutsch "Fingerabdrücke", beinhalten charakteristische Merkmale. Für die Polizei sind sie wichtige Kriterien zur Identitätsfeststellung. Die Musikband "Fingerprints" hat dann auch einen speziellen Hintergrund, sich so zu nennen. Das Quartett besteht nämlich durchgehend aus Hauptkommissaren der Augsburger Kriminalpolizei. Die Formation gastiert am Samstag, 10. November, im Ballonmuseum. Beginn des Konzerts ist um 19.30 Uhr.

Die „Fingerprints“ sind nicht nur erfahrene Kriminalisten und Ermittler, die es mit Raub, Einbruch und Mord zu tun haben. In ihrer Freizeit sind sie leidenschaftliche Musiker. Klaus Bayerl, Rudi Birnbaum, Martin Hungbaur und Thomas Junker liebäugeln dabei mit der Vergangenheit des Rock und Rock’ n’ Roll.

Der Schwerpunkt ihrer Musik liegt in den 1950er- und 1960er-Jahren. In dieser Epoche waren so stilprägende Musiker wie Fats Domino, Elvis Presley, Bill Haley, Little Richard und Jimi Hendrix, aber auch Bands wie Beach Boys, Beatles, Rolling Stones, Cream und Led Zeppelin beheimatet. Die „Fingerprints“ wechseln aber auch gerne die Epochen der populären Musik.

Ihre Ausflüge führen dann in die Ära vor dem Rock’ n’ Roll oder in die 1970er-Jahre. Letztere beinhalteten endgültig den Abgesang auf Flower-Power und stellten die musikalischen Zeichen auf Sturm. Mit Galionsfiguren wie James Brown und Bob Marley traten Funk und Reggae ihre Siegeszüge an. Die Sex Pistols wurden zum Bürgerschreck und zur Protestkultur. Daneben lösten Glammerstars einen Disco-Wahn aus.

Die „Fingerpints“ lassen diese Rockgeschichte wieder aufleben. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie keine Freunde elektronischer Spielereien sind. In der klassischen Rockformation mit Bass, Schlagzeug sowie Rhythmus- und Sologitarre huldigen sie den vorwärtstreibenden Rhythmen. Für das Quartett heißt das nichts anderes als die Präsentation von echter, geradliniger und ehrlicher Musik!

Damit der musikalische Hintergrund nicht auf der Strecke bleibt, streut Klaus Bayerl zwischen den einzelnen Stücken Geschichten rund um die Songs, über Interpreten, Entwicklungen und Kuriositäten ein – quasi als Aufklärungsarbeit.

Und auch darin kennen sich die Kriminalisten natürlich aus. Damit schließt sich der Kreis
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