Schluss nach 55 Semestern für Professor Werner Wiater

Nach siebenundzwanzigeinhalb Jahren, in denen er an der Universität den Lehrstuhl für Schulpädagogik innehatte, verabschiedet sich Professor Dr. Dr. Werner Wiater zum Ende des Wintersemesters 2014/15 in den Ruhestand.

Für Mittwoch, 28. Januar, lädt die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät zu seiner Abschiedsvorlesung ein, in der Wiater zum Verhältnis von "Schule und Leistung" sprechen wird. Beginn ist um 18 Uhr im Hörsaal I des Großen Hörsaalzentrums (Gebäude C, Universitätsstraße 10).

Als ihn das Magazin "UNICUM Beruf" Ende 2013 mit dem Titel "Professor des Jahres" ehrte, konnte sich Werner Wiater in seiner Auffassung bestätigt fühlen, dass in der wissenschaftlichen Lehrerbildung der Praxisorientierung ein hoher Stellenwert zukommt; und dass Forschung und Theorie einerseits und Anwendungs- und Berufsbezug andererseits sich gerade in den Erziehungswissenschaften wechselseitig befördern.

Die Kür zum "Professor des Jahres" war freilich nicht minder Beleg für Wiaters Beliebtheit bei den Studierenden und für den Respekt, den ihm Kollegen und Mitarbeiter entgegenbringen.

Wiaters Exzellenz als Hochschullehrer konkurriert mit einer entsprechend beeindruckenden Forschungsbilanz, die er als historisch wie als systematisch ausgerichteter Erziehungswissenschaftler in Form von annähernd 400 Publikationen vorzuweisen hat. Seine Themen sind in erster Linie die Theorie der Schule und des Unterrichts sowie die historisch-systematische Erziehungs- und Bildungsforschung. Bei seinen vergleichenden Studien stehen die europäischen Bildungssysteme im Vordergrund. Ein Schwerpunkt ist hier Italien: Wiater war Gründungsmitglied der Freien Universität Bozen.
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