Sommer, Sound und Selbstkontrolle: Das Programm für die Augsburger Sommernächte steht

Musik, Aktionen, Gastronomie und eine festliche Beleuchtung: Die Augsburger Sommernächte lösen das bekannte Maxfest (Foto) ab. (Foto: Archiv)

Das Interesse an den Augsburger Sommernächten, die in diesem Jahr das bekannte Maxfest ablösen, ist enorm. Auf einer Pressekonferenz wollten gestern Vertreter aller Augsburger Medien Details zum Programm erfahren und sammelten sich zahlreich in einem kleinen Raum bei der City Initiative Augsburg (CIA), die das Fest organisiert. Dabei wurde besonders nach der Sicherheit der Besucher gefragt.

Das Konzept für die Sommernächte am letzten Juni-Wochenende steht und es bindet, wie von der Stadt gefordert, die neugestalteten Platzanlagen in der Innenstadt mit ein. Maxstraße, Rathausplatz, Moritzplatz, Fuggerplatz, Königsplatz und Stadtmarkt: Über die Innenstadt verteilt soll es verschiedene Inseln mit einem abwechslungsreichen Programm geben.
Auf den vier Veranstaltungsinseln in der Maxstraße erwartet die Besucher viel Musik und Gastronomie. Der Rathausplatz soll lichttechnisch in Szene gesetzt werden und mit Loungemusik und Sommerhits zum entspannen und feiern einladen. Auf dem Moritzplatz wird es Aktionen für Kinder geben, während der Fuggerplatz vor allem Jazz-Fans ansprechen will. Ein Jugendpark mit Bands verschiedener Genres und lokaler Gastronomie ist am Königsplatz geplant. Der Stadtmarkt schließlich gestaltet die drei Festtage nach den Themen Bayerische Nacht, Italienische Nacht und Rocknacht.
In der kurzen und der langen Maxstraße gibt es darüber hinaus vier kleine Bühnen, die es den Besuchern ermöglichen sollen, die Künstler aus nächster Nähe zu erleben oder gar selbst ihre kreative Seite zu zeigen. Auf der Street-Art-Stage werden Akrobaten, Spaßmacher und eine Feuertänzerin ihr Können zeigen. Auf der World-Music-Stage gibt es Musik aus aller Welt, Gitarre und Gesang erwartet die Besucher auf der Rock & Indie Stage. Eine offene Bühne – die Slam-Stage – bietet am Samstag, 25. Juni, ab 19 Uhr die Möglichkeit, eigene Texte zu präsentieren.

Stinglwagner appelliert an Vernunft der Besucher

Durch die Verteilung auf verschiedene Plätze müssen sich die Besucher zwar nicht mehr wie bei den Maxfesten im dichten Gedränge durch die Straßen schieben lassen. Dafür sind Einlasskontrollen bei dieser Insellösung nicht möglich. Für viele Medienvertreter war deshalb die Frage besonders interessant, wie die CIA und die Stadt für Sicherheit sorgen wollen.
Polizei, Feuerwehr, städtischer Ordnungsdienst und der ehrenamtliche Verein Augusta Club Ordnungsdienst „sorgen für Sicherheit und sind da, wenn sie gebraucht werden“, verkündet die Pressemappe. „Ohne Sicherheitskonzept ist so ein Fest nicht möglich“, erklärt Ordnungsreferent Dirk Wurm. Das Sicherheitspersonal werde aufeinander abgestimmt und stehe ständig in Kontakt.
Das Personal soll vor allem sogenannte softe Kontrollen in allen Zulaufstraßen zur Festzone durchführen. Die Kontrolleure achten darauf, dass niemand Glasflaschen – diese sind im gesamten Festbereich verboten – Pyrotechnik oder andere gefährliche Gegenstände mitbringt. „Wenn jemand volltrunken kommt, wird der Zugang verwehrt“, informiert Wurm und fügt mehrfach hinzu: „Außerdem ist es verboten, die Brunnen zu besteigen.“ Citymanager Heinz Stinglwagner setzt auf die Vernunft der Besucher. „Aus der Erfahrung, die wir bei anderen Festen gesammelt haben, wissen wir, dass die meisten Besucher Verständnis für die Sicherheitsauflagen haben.“
Wie Stinglwagner erklärt, habe die CIA noch weitere Ideen, die noch nicht ins Programm aufgenommen wurden. Deshalb soll es kurz vor dem Fest eine weitere Pressekonferenz geben. Dann in einem größeren Raum.
n Die Augsburger Sommernächte finden von Donnerstag 23., bis Samstag, 25. Juni statt. Los geht es jeweils bereits am Nachmittag. Musik darf bis 0 Uhr gespielt werden, Gastronomie gibt es bis 1 Uhr.

Kristin Deibl
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