Sommernächte am letzten Juni-Wochenende: In Augsburgs Innenstadt wird wieder gefeiert

Die Sommernächte kamen 2016 bei den Augsburgern gut an. 2017 gibt es nun ein Revival. (Foto: David Libossek)

Augsburg feiert wieder seine Sommernächte: Vom 29. Juni bis zum 1. Juli gibt es "laute und leise Töne – von Sonnentanz bis Silent Disco", schreiben die Veranstalter auf Facebook. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat Zuschüsse bewilligt, sodass auch 2017 die Sommernächte wieder stattfinden können.

An 13 Orten wird am Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli gefeiert werden, "vom Königsplatz über die Maxstraße bis zum Rathausplatz". So sollen alle Besucher ihren musikalischen Lieblingsplatz finden können, egal, ob jung oder alt, ob Jazz-Fan oder Rocker. Geboten werden "unterschiedliche Musikrichtungen – von 90er-Party bis Blasmusik", sodass jeder einen Ort und eine Zeit zum feiern findet.

Kostenlose Party

Außerdem soll es exotische und regionale Leckereien geben, sowohl Streetfood als auch die gewohnten Schmanckerl vom Stadtmarkt. Alle Veranstaltungen sind dabei kostenlos, werden von vielen Augsburger Institutionen unterstützt, auch der Stadt Augsburg selbst.

Wer spielt welche Musik - und wo?

Rund ums Rathaus präsentiert Radio Fantasy Hits von den 80ern bis heute. Am Königsplatz wird es mal funky, mal Indie, mal Elektro. Die Maxstraße wird von den ansässigen Kneipen und Clubs bespielt. Am Ulrichsplatz legen DJs 90er-Musik auf und laden zum Sonnentanz. Die meiste Abwechslung bietet Hitradio RT1 rund um den Merkurbrunnen. Im Schaezlergarten und auf dem Fuggerplatz spielen Jazzbands. In der Ulrichskirche sind Orgelklänge und Gospelmusik zu hören - soweit die Angaben der Veranstalter.

"Auch in den Bereichen dazwischen gibt es immer wieder Überraschungen wie Straßenmusiker oder Slammer, präsentiert von der Neuen Szene", locken die Sommernächte.

Wer sich bei dieser Großveranstaltung um die Sicherheit sorgt, den beruhigt vielleicht das Fazit der Polizei vom vergangenen Jahr: Demnach kam es bei den verschiedenen Partys zu "auffallend wenig Straftaten für so eine große Veranstaltung."
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