Sorge um den Nordfriedhof

Auf dem Nordfriedhof werden immer mehr Grabstätten bereits nach der Mindestzeit aufgelöst. Die Grabsteine werden entfernt, die Fläche liegt brach. Foto: Blöchl

Immer mehr Grabstätten werden bereits nach der Mindestzeit aufgelöst.

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr auch Dinge, die man gar nicht so im Blick hat. Auch die Einstellung zu Tod und Begräbnis sind Wandlungen unterworfen. Das betrifft auch die städtischen Friedhöfe. Die früher üblichen Erdbestattungen werden immer seltener, immer mehr Menschen lassen sich in einer Urne bestatten.

Die steigenden Kosten für eine Erdbestattung spielen dabei sicher auch eine Rolle. Auch steigende Friedhofsgebühren führen dazu, dass die traditionellen Gräber immer mehr zurückgehen.

Stark betroffen von dieser Entwicklung ist auch der Nordfriedhof, dort werden immer mehr Grabstätten bereits nach der Mindestzeit aufgelassen. Die Grabsteine werden entfernt, die Betonfundamente bleiben und sind sichtbar.

Viele Besucher finden das Erscheinungsbild der städtischen Friedhöfe verbesserungswürdig. Stadtrat Dieter Benkard (SPD) hat die Zustände wiederholt moniert, jedoch mit wenig Erfolg. Auf sein Drängen hin fordert nun die SPD-Stadtratsfraktion vom Amt für Grünordnung und Friedhofswesen ein Konzept, wie man mit den Änderungen auf den Friedhöfen umgehen kann.

Das Konzept wird im Umweltausschuss vorgestellt.
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