STAC Festival: Sieben Bands rocken Reese Theater

Am Freitag, 07. Oktober 2016 startete das achte STAC Festival im Reese Theater Augsburg im Kulturpark West. Der Eröffnungstag war ein Highlight für alle Musik-Fans. Sieben Bands zeigten welches Potential in der regionalen Musikszene zu finden ist.

Die junge Singer/Songwriterin Franzi Pschera spielt mit ihrer Band selbst geschriebene deutsche Songs. Sie legen Wert auf einen klaren ausdrucksstarken Sound und Texte, die zum Nachdenken anregen. Nach ihrem mitreißenden Auftritt beim STAC Festival im Frühjahr werden sie erneut im Reese Theater dabei sein und die Besucher begeistern.
Die frisch gegründete Band Too Late for College leitet den College Rock 2.0 in die heutige Musikepoche ein und verbindet sowohl diesen klassischen Sound aus den 90er Jahren mit fetzigen und rockigen Klängen, als auch ruhige und melodische Melodien. Ohrwurmbefall garantiert - so etwas gibt es nur einmal auf dem Planeten!
Die Musiker von Whiteless Day spielen mittelalterlich angehauchten Folk-Rock. So wird manches Mal uralten Melodien ein neues Gewand verpasst, ein anderes Mal fordern neue Melodien und Texte zum Mitsingen und Mittanzen auf. Whiteless Day garantiert auf alle Fälle alles Andere als Langeweile!
Soulspeed bringt mit viel Kraft und Präzision die Seelen auf Beschleunigung. Das einfallsreiche Schlagzeug, der treibende Bass und die erdigen aber komplexen Gitarren, erschaffen einen unverwechselbaren Sound. Der ungewöhnliche, oft mehrstimmige Gesang, treibt in den selbst geschriebenen Songs das Innere der Band in die Ohren der Leute.
Die Augsburger Band Deadline 54 spielt in klassischer vierköpfiger Besetzung. Durch gute sowie fragwürdige Einflüsse, die Stimme ihrer Frontfrau Sophie und Texten vom Wiener Modeschöpfer bis zum Haus auf dem Mond, klingen sie mal vertraut hardrockig, mal überraschend poppig.
Fameless Genius aus dem Raum Günzburg verleihen ihren Stücken eine ganz individuelle Note. So scheuen sie sich nicht, mit ihrem meist poppig-rockig gehaltenen Sound herumzuexperimentieren und Genres wie Reggae oder Hip Hop einfließen zu lassen. Textmäßig reicht ihr deutsch-englisches Repertoire von nachdenklich bis albern.
Als siebte Band des Tages macht Telemotor aus Augsburg, trotz der kleinen Besetzung, lauten, impulsiven Sound, der sich irgendwo zwischen Indierock und Postpunkt einpendelt. Die drei Herzblutmusiker machen schon lange Musik, jedoch fanden sie erst etwa vor zwei Jahren zusammen und wollen beweisen, dass fetter Sound auch auf Deutsch funktioniert.

Bis zum 16. Oktober haben sie noch die Möglichkeit beim STAC-Festival vorbei zu schauen.
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