Street-Food-Markt: Die Begeisterung ist ungebrochen

Blick in die Zukunft: Im September steigt der Street-Food-Markt 2.0. Foto: Christine Wieser

Zweiter Gang beim Street-Food-Markt: Die fahrenden Lokale nehmen im September erneut Kurs auf den Gögginger Festplatz. Die Organisatoren haben die Kritik als Ansporn genommen, an der zweiten Augsburger Auflage Einiges zu verbessern. Tausende Fans haben ihr Kommen bereits angekündigt.

Das Street Food kommt zurück nach Göggingen. Ende September soll das Festival in seine zweite Runde am Festplatz starten. Die Veranstalter versprechen Verbesserungen. Die größte Veränderung wird den Fans der Essensstände auf Rädern sicher schmecken: "Diesmal läuft der Street-Food-Markt an drei Tagen, mit vielfältigeren Food Trucks und mehr Rahmenprogramm", kündigen die Veranstalter an.

Dieses Mal parken die rollenden Restaurants am 25., 26. und 27. September in Göggingen. Die Leckereien kann man sich bei Livemusik munden lassen. Auch weitere Künstler sollen auftreten und Chillout-Areas zum entspannen einladen.

Die Veranstalter lassen sich von der Kritik nach der ersten Auflage des Festivals nicht in die Suppe spucken - im Gegenteil: Die drei Augsburger Studenten haben den Tadel einiger der 20.000 Besucher der ersten Auflage des Marktes Anfang Juli ernst genommen. So versprechen sie, dass die Gäste sich an mehr Getränkebars auf dem Festplatz erfrischen können.

Das war der wohl stärkste Kritikpunkt am ersten Street-Food-Markt. Gerade wegen der sengenden Hitze. Zumal Besucher am ersten Tag ihre Getränke am Eingang hatten abgeben müssen - das Flaschenverbot war tags darauf aber gelockert worden.

Auf dem Street-Food-Markt 2.0 soll auch ein weiterer kleiner Appetitverderber Geschichte sein: die Parkplatznot. Den Studenten schwebt vor, einen Shuttle-Bus einzurichten. Genaue Haltestellen stünden jedoch noch nicht fest.

Eines aber können und will das Trio nicht von der Speisekarte streichen: die langen Wartenschlangen. "Street Food ist Slow Food", lautet ihr Credo. Heißt: Das Essen wird frisch zubereitet, dementsprechend müssten Gäste das Anstehen für die schmackhaften Happen nun einmal als Beilage in Kauf nehmen.

Dass die Wartezeiten den meisten der 20.000 Straßenesser am Premierenwochenende nichts ausgemacht haben, zeigen die Facebook-Zahlen. Mehr als 5500 Menschen haben bereits ihr Kommen zum September-Markt zugesagt.

von lib
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.