Streik bei der Post

Rund 1200 Beschäftigte haben heute in Augsburg und anderen Paketzentren die Arbeit niedergelegt und sind in einen mindestens 24-stündigen Warnstreik getreten.

Betroffen ist neben der Eingangs- und Abgangsbearbeitung in den Paketzentren auch der Transport der Pakete durch posteigene LKW-Fahrer, der Rangierdienst und der Technikbereich.

Verschärft wird der Konflikt nicht nur durch den Vertragsbruch der Post, sondern auch durch einen nach Auffassung des zuständigen ver.di Sekretärs Anton Hirtreiter in Bayern unzulässigen Einsatz von Werkvertragsfirmen, um damit das Verbot des Leiharbeitnehmereinsatzes zu umgehen. "Wer Vertragsbruch, Mitbestimmungsflucht und Tarifflucht begeht und das Verbot des Einsatzes von Beamten und Leiharbeitnehmern mit fadenscheinigen Begründungen umgeht, muss sich nicht wundern, wenn er von den Beschäftigten eine deutliche Antwort erhält", so Hirtreiter.

Ver.di erwartet in den Verhandlungen am 27./28. April ein Angebot für einen umfassenden Schutz und Sicherheit der Gewerkschaftsmitglieder.
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