Tatort Augsburg – Folge 2: »Als die Bilder tanzen lernten«

Sebastian Müller-Stahl, Kai Windhövel | Foto: David Ortmann
Krieg, Hunger und VERBRECHEN im ehemaligen Gaswerk

Pünktlich zum Jahreswechsel, am 31. Dezember, läutet Hausregisseur David Ortmann die zweite Folge des »Tatort Augsburg« ein.
Der erfolgreiche Auftakt des mobilen Theaterformats führte die Kommissare in die wässrige Unterwelt der Stadt. Nun wechseln mit dem Ermittlerteam auch Tatzeit und Aggregatzustand: Die Uhren werden um ein ganzes Jahrhundert zurückgedreht, eine Spezial-Folge entführt das Publikum in die Zeit, »als die Bilder tanzen lernten«. Ort des Verbrechens ist das ehemalige Gaswerk und neues Theaterareal, dessen Gelände ab der Spielzeit 2018/19 Interimsstandort für die brechtbühne sein wird. Bei der zweiten Folge des »Tatort Augsburg« wird das neue Theaterareal zum ersten Mal für das Augsburger Publikum geöffnet.
Also: Runter vom Sofa! Warum den Kommissaren zuschauen, wenn man auch selber mitermitteln kann?

Tatort Augsburg
Folge 2: »Als die Bilder tanzen lernten«


Zur selben Zeit, in der ein großer Krieg die alte Weltordnung unaufhaltsam ihrem Ende entgegentreibt und für den Großteil der Bevölkerung auch jenseits der Fronten Hunger und soziale Unruhen den Alltag bestimmen, fordert das Vaterland in patriotischen Veran-staltungen dazu auf, Gold und Schmuck zu spenden, um die Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten. Nichtsdestotrotz wuchern auch Dekadenz und Schwarzmarkt in dieser unruhigen Zeit – der Hunger der Massen steigert den Appetit der Reichen. Und mitten in diese explosive Situation platzt eine Nachricht, die das Publikum ins Zentrum des Verbrechens wirft!
Das alles zu einer Zeit, »als die Bilder tanzen lernten«. Das noch junge Medium Film entwickelte sich erstmals zu einem einflussreichen Propagandainstrument, schaffte konstruierte Bilder und einen scheinbar authentischen Blick in das Kriegsgeschehen. Auch Regisseur David Ortmann schreibt dem Film in seiner Inszenierung eine wichtige Rolle zu, der das Geschehen auf ästhetischer Ebene begleitet. Außerdem mit dabei: ein Stummfilmpianist.

Regie & Video David Ortmann
Buch Andreas Hillger
Dramaturgie Kathrin Mergel
Hans Spahn Kai Windhövel
Heinrich Müller-Bahlke Sebastian Müller-Stahl
Wilhelm Köpke, Hausmeister Roman Pertl
Eugen Herrbrecht, Filmvorführer Anatol Käbisch
Thomas Granger, Stummfilmpianist Theodore Ganger

im Video:
Eine Hausfrau Ute Fiedler
Eine Freundin Linda Elsner
Ein Soldat Patrick Rupar

Premiere
31.12.2017 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude

Weitere Termine
4.1.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
7.1.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
14.1.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
21.1.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
8.2.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
17.2.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
25.2.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
6.3.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude
8.3.2018 20:00 | Gaswerk, Kühlergebäude

Gaswerk Oberhausen, Start im Kühlergebäude, August-Wessels-Straße 30
Hinweis:
Die Veranstaltung findet nur zeitweise in warmen Räumen statt. Es wird grund-sätzlich warme Bekleidung empfohlen. Der »Tatort Augsburg« findet bei jedem Wetter statt.

Parkplätze stehen in begrenzter Zahl auf dem Gelände zur Verfügung.
Eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist problemlos möglich: Besitzer eines Theatertickets können am Veranstaltungstag kostenlos mit der Straßenbahn von der Innenstadt bis zum Bahnhof Oberhausen fahren. Vom Bahnhofsvorplatz pendeln kleine Shuttlebusse direkt bis aufs Gaswerkgelände.
Mehr Information unter: https://theater-augsburg.de/tatort_augsburg_2

Heike Neumann & Leoni Walter
Kommunikation und Presse Theater Augsburg
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