Theater: So sieht das Finanzierungskonzept aus

Foto: Lea Geier

Für die Finanzierung des Augsburger Theaters gibt es nun ein konkretes Konzept. 189 Millionen Euro soll die Sanierung insgesamt kosten. Der Freistaat wird davon 107 Millionen Euro übernehmen.

Seit Jahrzehnten schiebt eine Stadtregierung nach der anderen die Sanierung des Theaters vor sich her. Nun gibt es endlich ein Finanzierungskonzept. OB Gribl und Finanzminister Markus Söder stellten es am Mittwochvormittag im Augsburger Rathaus vor.

189 Millionen Euro werde die Sanierung kosten, gaben die beiden bekannt. 107 Millionen Euro davon übernimmt der Freistaat. Der Gesamtbetrag wird um 46 Millionen Euro günstiger als zunächst angenommen, da nach einer aktuellen Rechnung Einsparungen vorgenommen werden konnten, erklärte Gribl, der weiterhin versprach, dass alles dafür getan werde, die Gesamtkosten weiter zu verringern.

Am kommenden Freitag will sich die Stadt zudem mit den Kritikern aus Kreisen Augsburger Kulturschaffender zu einem klärenden Gespräch treffen. Diese hatten in einem Offenen Brief scharfe Kritik an der Kostenexplosion geäußert.

Im Februar war bekannt geworden, dass die Renovierung des Theaters sowie der Neubau des Werkstätten- und Verwaltungsgebäudes bis zu 235 Millionen Euro kosten könnte. Konzept und Architektenplan wurden damals bereits publik gemacht. Einzig die Finanzierungsfrage blieb bis dato offen. Kulturreferent Thomas Weitzel und OB Gribl standen seither in Verhandlungen mit der bayerischen Staatsregierung.
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