Tipps für den Start in die Heizsaison

Der Herbst hat begonnen und so langsam senken sich die Temperaturen immer mehr und mehr. Von Vielen wird häufig die Übergangszeit vom warmen Sommer zum kalten Winter unterschätzt, was Wohnungs- und Hausbesitzer zu Fehlern beim Heizen ihres Wohnbereichs verleitet. Unter Umständen kann das zu hohen Kosten führen, die man sich eigentlich hätte sparen können. Auch ohne utopische Kosten kann die kalte Jahreszeit in einer warmen und gemütlichen Wohnung oder Haus überstanden werden. Im Nachfolgenden werden Tipps vom Experten für Kaminöfen und Heizanlagen KamDi24 genannt, die helfen können, Energiekosten niedrig zu halten ohne "im Kalten zu sitzen."

Tipp 1: Untertags heizen

Der Vorgang des Aufheizens ist auf jeden Fall der teuerste beim Beheizen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses, da er die meiste Energie benötigt. Der Tipp, die Heizung einfach untertags weiterlaufen zu lassen, erweist sich deshalb als besonders hilfreich. Stellen Sie geringere Temperaturen für die Zeit, in der sich niemand zu Hause befindet ein. Eine Faustregel besagt, dass sich das senken der Temperatur um einen Grad Celsius in sechs Prozent ersparter Heizenergie offenbart. Also lassen Sie einfach wenn Sie nicht zuhause sind die Heizung laufen, aber stellen Sie die Temperatur um ein paar Grad Celsius runter. So bleibt es einigermaßen warm im Wohnbereich und der teure Aufheizungsprozess kann größtenteils erspart werden.

Tipp 2: Heizkörper nicht als Wäschetrockner benutzen

Des Öfteren werden Heizkörper dazu verwendet, nasse Kleidung, Schuhe oder Handtücher zu trocknen. Dadurch verlangsamt sich allerdings das Aufheizen des Raumes, was zur Folge hat, dass unnötig viel Energie verloren geht, die sich im Endeffekt in einer hohen Rechnung widerspiegelt. Das gilt übrigens auch für Sofas die direkt an Heizkörpern stehen oder Vorhänge. Man sollte wissen, dass die Heizkraft nur komplett entfaltet werden kann, wenn der Heizapparat von allen möglichen Gegenständen befreit ist.

Tipp 3: Heizanlage ordnungsgemäß überprüfen lassen

Es ist in jedem Fall empfehlenswert, die im Haus installierte Heizvorrichtung noch vor dem häufig schlagartigem einsetzen der kalten Jahreszeit, von einem Experten warten zu lassen. So lassen sich negative Zwischenfälle, während des kalten Winters, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Bei der Wartung wird überprüft, ob die Dichtungen und Heizungsventile noch voll funktionstüchtig sind. Unter Umständen müssen hierbei eventuell die Ventile ausgetauscht oder einfach nur entlüftet werden. Bei manchen Heizsystemen kann es auch mal zu Ungleichmäßigkeiten der Heizleistung kommen. In diesem Falle ist häufig ein hydraulischer Abgleich von Nöten. In diesem Falle wird die Einregulierung des Heizwassers überprüft, um sicher zu stellen, dass alle betriebenen Heizkörper gleichmäßig versorgt werden.
Es ist ratsam, die Wartung nur von einem Experten durchführen zu lassen.

Tipp 4: Niedrige Temperatur für die Nacht einstellen

Halten Sie während der Nacht die Temperatur insbesondere im Schlafzimmer gering. Das dient nicht nur den Energiekosten, sondern ist auch besser für die Gesundheit. Das Schlafen in einem Raum mit hoher Innentemperatur ist erwiesenermaßen nicht gesundheitsförderlich. Einige Heizsysteme bieten dafür sogar die Möglichkeit, eine automatische Temperaturabsenkung für die Nacht einzustellen. Das verwenden eines Thermostates kann aber auch behilflich sein. So wird die Raumtemperatur gemessen und demnach die Heizung ein- beziehungsweise ausgeschaltet.

Tipp 5: Luftfeuchtigkeit beachten

Durch das Heizen wird die Wassergehalt in der Luft verringert. Da besonders in den kalten Monaten die Heizung nahezu auf Höchstleistung läuft, senkt sich die Luftfeuchtigkeit auch stärker ab. Die Luft wirkt daraus folgend kälter. Man kann Sie jedoch mit einem Hygrometer nachmessen um dann, falls nötig, die Luftfeuchtigkeit manuell zu erhöhen. Dazu reicht es meist schon aus, einfach einen Behälter, der mit Wasser gefüllt ist, neben den Heizapparat zu stellen. Der anzustrebende Wert für die Luftfeuchtigkeit liegt in etwa bei 40% bis 60%. Dieser sollte nicht unbedingt überstiegen werden, da das nicht gesundheitsdienlich ist und sich sehr feuchte Luft, aufgrund der hohen Wärmekapazität des Wassers, nur langsam erwärmt.

Tipp 6: Falls möglich, Ofen benutzen

Viele Leute besitzen ein Haus oder eine Wohnung mit einem Ofen. Aus Faulheit ein Feuer darin zu entfachen und da es deutlich einfacher ist, den Heizkörper einzustellen, wird der Ofen häufig nicht benutzt. Doch es ist billig bis kostenlos, Brennholz zu bekommen. Die Heizkosten-Rechnung fällt in jedem Fall niedriger aus, auch wenn das betreiben des Ofens mehr Arbeit fordert.
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