Tue Gutes und helfe: Kleiderspenden für Hilfsbedürfte und Flüchtlinge

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst in Deutschland kontinuierlich: Während sich der Wohlstand auf der einen Seite vermehrt, sind auf der anderen Seite rund 8 bis 12,5 Millionen Menschen in Deutschland (ca. 9-10%) auf Leistungen mit sozialer Mindestsicherung angewiesen.

Jeder zehnte Bundesbürger benötigt derzeit laut Daten des Statistischen Bundesamtes die Hilfe des Staates. Dazu gehören vor allem Obdachlose, Rentner, Alleinerziehende, Menschen mit schlecht bezahlten Jobs und Flüchtlinge, die in Deutschland auf ein besseres Leben hoffen. Da Experten annehmen, dass sich die Armuts-Schere auch zukünftig ausweiten wird, besteht die Notwendigkeit gesellschaftlicher Hilfen, welche Bedürftigen ein Mindestmaß an Lebensqualität bietet.

Hand in Hand – Hilfe für Bedürftige

Die wachsende Armut und die steigende Anzahl an Menschen, die auf die Hilfe anderer Bürger angewiesen sind, erfordern Mithilfe und ein Umdenken der Gesellschaft. Derzeit hinterlässt insbesondere die Flüchtlingskrise Spuren im Lebensalltag deutscher Bürger, denn Asylsuchende, welche möglicherweise zu deutschen Staatsbürgern werden und somit integriert werden müssen, benötigen die Unterstützung der Mitmenschen, um sich ein neues, sicheres Leben aufbauen zu können.

Ein erster, wenig aufwendiger Schritt ist getan, wenn noch haltbare Nahrung, Kleider und Co. nicht weggeworfen, sondern gespendet werden. Da Flüchtlinge wenig Gepäck mit sich tragen, stammt der Großteil ihrer Kleidung aus Spenden engagierter Bürger, die sich dafür entscheiden, ihre alten Kleidungsstücke an Non-for-Profit Organisationen weiterzugeben, welche anschließend für die Erstversorgung der Flüchtlinge zuständig sind.

Mit der Spende werden gleich zwei gute Taten vollbracht, denn sie sorgt nicht nur für eine höhere Lebensqualität bedürftiger Menschen, sondern wirkt sich gleichzeitig auch positiv auf die Umwelt aus: In Deutschland konnte im Jahr 2010 ein Textil-und Bekleidungsabfall von 100.000 Tonnen festgestellt werden. Dieser „Wegwerf-Trend“ hat enormen Einfluss auf die natürliche Umwelt und die Arbeitssituation derjenigen, die die Mode herstellen.

Demnach: Das Spenden lohnt sich – und das sogar in vielfältiger Art und Weise!

Augsburg zeigt Herz – Kleine Spenden mit großer Wirkung

In Augsburg als „Umweltstadt“ steht das Thema Nachhaltigkeit und der Umweltschutz an erster Stelle. Die Bürger arbeiten Hand in Hand als eine Gemeinschaft, um jedem Individuum einen gewissen Lebensstandard sicherzustellen. Somit nehmen derzeit insbesondere Spenden für Flüchtlinge eine bedeutsame Rolle ein. Weitere Projekte wie „Die kleinen Hilfen“ unterstützen Augsburger Bürger/innen in den Bereichen, in denen ansonsten nur geringe Hilfestellungen möglich sind.

In Deutschland gibt es derzeit so viele Arme wie vor der Wiedervereinigung - Eine Tatsache, die für Menschen mit höherem Lebensstandard fast unvorstellbar ist. Während der Wohlstand wächst, steigt die Armut und die Bedürftigkeit auf der anderen Seite der Bevölkerung.

Es ist nicht nur der Staat, welcher Hilfe leisten kann und sollte, sondern insbesondere die Unterstützung von Bürger zu Bürger bewirkt Großes. Da sich im Zuge der Globalisierung auch die Probleme und sozial-gesellschaftlichen Herausforderungen verschärfen, ergibt sich die Notwendigkeit für Unternehmen, Organisationen und den einzelnen Bürgern, ein soziales Bewusstsein zu entwickeln, um negativen Folgen entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Fakt ist: Die Bedürftigkeit ist schon lange kein abstraktes, sondern vielmehr ein globales Phänomen, welches nur Hand-in-Hand bewältigt werden kann. Mit Spenden von Mode, die man selbst als „nicht mehr modern“ empfindet, werden täglich viele arme Menschen und vor allem kleine Kinder glücklich gestimmt. Der Weg hin zu einer Sammelstelle lohnt sich also!
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