Unterkunft für 74 Flüchtlinge

Wie die Stadt Friedberg mitteilt, beabsichtigt die Regierung von Schwaben in der Josef-Wassermann-Straße in Friedberg-West im "Marxer-Gebäude" eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber zu errichten. 74 Flüchtlinge sollen dort unterkommen. Sie werden im Auftrag der Regierung von Schwaben von festen Betreuungspersonal der Caritas Augsburg begleitet. Und wie bei allen anderen Asylunterkünften soll ein Kreis ehrenamtlicher Helfer mitanpacken.

Vergangene Woche fand eine Informationsveranstaltung für die Anwohner im Gehörlosenzentrum Friedberg-West statt. Nach einem Sachstandsbericht der Regierung von Schwaben und der Stadt Friedberg diskutierten Bürger und Politiker. Mit dabei waren unter anderem Gitta Schmid-Göller und Elmar Steinle von der Regierung von Schwaben, Simone Losinger vom Landratsamt Aichach-Friedberg, Friedbergs erster Bürgermeister Roland Eichmann und die Sozialreferentin Marion Brülls.

Der Stadt Friedberg als Unterer Bauaufsichtsbehörde liegt bereits ein Bauantrag mit einer Nutzungsänderung zur Unterbringung von bis zu 74 Asylbewerbern vor. Die Prüfung sei aber noch nicht abgeschlossen. "Allerdings liegen bisher keine Hinweise vor, dass das Vorhaben unzulässig wäre", heißt es in der Pressemitteilung. Übrigens ist eine Unterbringung von Flüchtlingen im Gewerbegebiet seit der im Dezember 2014 vollzogenen Änderung des Baugesetzbuchs möglich.

Die Regierung von Schwaben hat mit dem neuen Besitzer bereits Eckpunkte für einen Mietvertrag ausgehandelt. Unterzeichnen wird die Regierung erst nach Vorlage der Baugenehmigung. Die Laufdauer beträgt nach Aussage der Vertreter der Regierung acht bis zehn Jahre.

Mehr Informationen finden sich im Internet unter www.friedberg.de/asyl.
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