Walther Seinsch soll Augsburger Ehrenbürger werden

Walther Seinsch soll nach seinem emotionalen Rücktritt als Präsident des FC Augsburg Ehrenbürger der Stadt werden. Das fordert seine ehemalige Fraktion Pro Augsburg. Foto: Klaus Rainer Krieger (Klaus Rainer Krieger)

Die Fraktion von Pro Augsburg hat angeregt, dem nun zurückgetretenen FCA-Präsidenten Walther Seinsch gebührende Ehre zuteil werden zu lassen.

"Angesichts der großartigen Verdienste von Walther Seinsch für die Stadt Augsburg beantragen wir hiermit die höchstmögliche Ehrung desselben, insbesondere die Prüfung einer Ehrenbürgerschaft", so die Fraktion in einer Pressemitteilung.

"Unbestritten dürften seine allseits bekannten Verdienste um den FC Augsburg sein - die damit verbundenen Erfolge strahlen als positives Image weit über die Stadtgrenzen Augsburgs hinaus", begründet die Fraktion ihr Ansinnen. Augsburg sei in und außerhalb Deutschlands dank seines Engagements "so präsent wie schon lange nicht mehr und das neue Fußballstadion an der B17 wäre ohne ihn und sein Durchhaltevermögen nicht denkbar", würdigt die Fraktion den Mitbegründer der Textilkette Kik.

Darüberhinaus loben Peter Grab, Beate Schabert-Zeidler und Rudolf Holzapfel das soziale Engagement Walther Seinschs, das insbesondere mit der Stiftung Erinnerung und der jährlichen Verleihung des Marion-Samuel-Preises im Goldenen Saal ein hoher Würdigungsgrund sei.

Seinsch saß selbst für Pro Augsburg von Mai 2008 bis September 2008 im Stadtrat.
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