Wasserwerk am Hochablass in Augsburg - Augsburger Wasserwirtschaft bewirbt sich zum Welterbe

Augsburg: Historisches Wasserwerk am Hochablass | Im Rahmen der Bewerbung der Augsburger Wasserwirtschaft zum Welterbe war das historische Wasserwerk am Hochablass an insgesamt sieben Terminen geöffnet. So auch am 2.10.2016. Aber nicht nur das Wasserwerk selbst ist von Interesse, sondern auch die gesamte Umgebung. Ein Spaziergang durch die Umgebung am Wasserwerk und dem bekannten Siebentischwald lohnt sich immer.

Als Siebentischwald wird der nördliche Teil des Augsburger Stadtwaldes bezeichnet. Seine Fläche beträgt 660 ha. Im nördlichen Teil des Siebentischwaldes befindet sich der Stempflesee. Oft werden umgangssprachlich mit „Siebentischwald“ auch die nördlich angrenzenden Siebentischanlagen bezeichnet. Dies ist nicht korrekt, da die Anlagen kein Teil des Siebentischwaldes sind, sondern ein im 19. Jahrhundert angelegter Landschaftspark.

Das Wasserwerk am Hochablass ist das erste in Augsburg erbaute Wasserwerk zur Förderung und Aufbereitung von Trinkwasser. Es setzte zur damaligen Zeit den Grundstein für eine moderne, hygienische zentrale Trinkwasserversorgung im Augsburger Stadtgebiet. Nach dessen Stilllegung im Jahre 2007 dient es den Augsburger Stadtwerken nun als Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung, Technikmuseum und Informationszentrale zur Augsburger Trinkwasserversorgung.

Unter dem Titel „Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg“ hat Augsburg im Juli 2012 seine Interessenbekundung zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO bei der deutschen Kultusministerkonferenz eingereicht. Das Wasserwerk am Hochablass ist eines der Denkmäler der Augsburger Wasserwirtschaft, die zu dieser Bewerbung Anlass gaben, laut Wikipedia.

Das Gebiet ist übrigens beliebt bei Jung und Alt, bei Spaziergängern und Radlern, Joggern und Walkern und dies bei jedem Wetter.
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