Weniger Pendler kommen in die Region

Die Entwicklung setzt sich fort: Aus dem Agenturbezirk Augsburg, bestehend aus Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg, fahren mehr Menschen zum Arbeiten hinaus als hinein fahren. Der sogenannte Einpendlersaldo steigt weiter negativ an.

Zum Stichtag 30. Juni 2014 fuhren 53 963 Personen aus dem Agenturbezirk hinaus, während 36 813 Personen in den Agenturbezirk zum Arbeiten hineinfuhren. Daraus ergibt sich ein Einpendlersaldo von minus 17 150. Im Jahr davor lag der Saldo deutlich niedriger bei minus 14 804.

Für 197 011 Personen ist der Wohn- auch gleichzeitig der Arbeitsort. Zum 30. Juni 2014 hatte der Agenturbezirk Augsburg 234 268 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Betrachtet man die Stadt Augsburg allein, dann ergibt sich ein umgekehrtes Bild: mehr Leute pendeln ein als aus. 39 897 Personen fahren aus der Stadt hinaus, während 70 422 Personen in die Stadt zum Arbeiten fahren. Daraus ergibt sich ein positiver Einpendlersaldo von plus 30 525. Im Jahr zuvor lag der Saldo höher bei plus 31 564 Personen.

In den beiden Landkreisen hingegen ist das Vorzeichen genau umgekehrt, das heißt es fahren mehr Menschen von ihrem Wohnort weg zur Arbeit. 57 950 Personen fahren aus dem Landkreis Augsburg hinaus, während 29 132 Personen in den Landkreis zum Arbeiten hineinfahren.

Aus dem Landkreis Aichach-Friedberg fahren 32 181 Personen hinaus, während 13 324 Personen in den Landkreis zum Arbeiten hineinfahren. Daraus ergibt sich ein Einpendlersaldo von minus 18 857. Im Jahr zuvor lag der Saldo bei minus 18 463 Personen.

Nach wie vor hat mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Augsburg ihren Wohnort außerhalb der Stadt (52,0 Prozent), in Aichach sind es 41,2 Prozent, im Landkreis Augsburg 43,9 Prozent. Stadt Augsburg 5651

Landkreis Augsburg 2869

Neuburg-Schrobenhausen 922

Dachau 458

Landsberg am Lech 375
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