Winter-Reiseapotheke: Gesund durch den Skiurlaub

In den Wintermonaten locken Schnee, Sonnenschein und präparierte Pisten wieder tausende Skifahrer und Snowboarder in die Berge. Symbolbild: ©dotshock / 123rf.de

In den Wintermonaten locken Schnee, Sonnenschein und präparierte Pisten wieder tausende Skifahrer und Snowboarder in die Berge. Neben den Skigebieten in Thüringen und Bayern zieht es viele Deutsche alljährlich auch nach Österreich. Doch Alpenglühen, Abfahrt und Après-Ski gehen nicht immer unfallfrei einher.

Für rund 330 Wintersportler auf Österreichs Pisten endet der Tag im Schnee meist mit einem Aufenthalt im Krankenhaus, wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit kürzlich bei einer Pressekonferenz in Innsbruck bekannt gab. Auf vollen Pisten kann es schnell mal krachen, wenn Unachtsamkeit und Übermut aufeinander treffen. Die Hauptunfallgründe sieht Klaus Robatsch vom KFV allerdings in mangelnder konditioneller Fitness sowie unzureichender Vorbereitung. "Mehr als die Hälfte der Unfälle passieren am Nachmittag", sagt der Experte und erläutert, dass dann die Kraft und Kondition sowie die Konzentrationsfähigkeit bei den Hobbysportlern nachlasse. Am häufigsten haben die österreichischen Krankenhäuser dann Knochenbrüche zu behandeln. Bei Snowboardern treten diese Verletzungen am häufigsten an den Hand- und Kniegelenken (jeweils 14 Prozent) auf, gefolgt von Unterarmverletzungen (12 Prozent). Im Schnitt erleiden 30 Prozent der Skifahrer eine Verletzung im Kniebereich, am zweithäufigsten ist die Schulter betroffen (12 Prozent).

Um Unfällen vorzubeugen, empfiehlt Robatsch deshalb genügend Pausen zwischen den Abfahrten einzulegen und sich vor dem Start in den Winterurlaub gut vorzubereiten. Ein gutes Ausdauertraining sowie Übungen zum Muskelaufbau können helfen Verletzungen vorzubeugen. Aber nicht alle Pistenunfälle enden im Krankenhaus. Oftmals können kleinere Belessuren auch selbst verarztet und versorgt werden. Dafür empfiehlt sich eine Reiseapotheke für den Wintersport. Die Arzneimittel für den Notfall vorab online zu bestellen, spart dabei nicht nur den Weg zur Apotheke vor Ort, sondern gleichzeitig auch noch Geld. Vor allem wenn man mit Kindern in den Winterurlaub fährt sollten sich die wichtigsten Medikamente in der Reisetasche befinden. Dazu gehören Pflaster und Verbandszeug für Schürf- und Schnittwunden sowie kühlende Salbe und Schmerztabletten für Prellungen und Verstauchungen. Beim nasskalten Wetter auf den Pisten kann es aber auch ohne Skiunfall passieren, dass man krank wird. Folgende Mittel können helfen, eine aufkommende Erkältung schnell zu lindern:

• Hustentropfen oder -saft gegen festsitzenden Schleim im Hals
• Lutschpastillen gegen Halsschmerzen und zur Beruhigung des Rachens
• Tabletten gegen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen
• Nasenspray gegen verstopfte Nase und Schnupfen

Oft vergessen aber durchaus wirksam: Sonnencreme. An sonnigen Tagen auf der Piste kann es nämlich schnell passieren, dass man sich einen Sonnenbrand einfängt.

von pm
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