Wortschätzle 91 - Kalte Eier und dicke Bumbla

(Foto: Stephan Braun/123.rf)
Es ist noch nicht Sommer, auch wenn hin und wieder die Sonne scheint.

An Ostern war es ja ganz knapp, dass wir die bunten Eier im Schnee hätten suchen müssen, gerade mal einen Tag später und der Schnee kam – kalt war’s. Die erschde Duld-Woch war zapfig, eisig, bis auf ein paar Sonnenstrahlen.
Und aufm Plärrer war’s „zom Heila“, zum Heulen – kalt, nass – do hosch’s bloß em Bierzeld ausghalda. D’Mädla hend draußa em kurza Dirndl a Gänshaud ghed ond gschnaddred ond d’Buba en de kurze Ledrhosa, deane hend Hoar an de Fiaß abgschdanda wia Schdachla von de Schdachelbeer. D’Schauschdellr wared scho en de erschde Deg am debadiera, ob se ned wiedr a Vrlängerung wolln, weils Gschäfd so schlechd ganga isch – jedzd god dr Plärrer bis zom 1. Mai.
Ond Baura hend wiedr Pech ghed. Dia hend Grund zom Jammra, mid deam Froschd den mr ghed hend, isch echd vil kabud ganga ond Bliada san vrfrora. Do wird’s bald wiedr an schdaadlicha Zuschuss zom Ausgleich geba. Ond was ko unseroins aus dem schleachda, kalda Weddr fr a Fazit zia? Koins, außr: D’Eisheilige mid dr kalda Soff ond em Pankrazius san no ned vrbei ond somid
duad ma am Gärdle no nix ens Freie bflanza. Au des Windrhäs duad ma no ned wegreima, de digge Bumbla, die Liebestöter, ond de lange Undrhosa hend doch no Saison – abr nemme lang, do bin i mr sichr!

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