WSA kritisiert Angebot des Europasonntags

Die WSA kritisiert, dass am Europasonntag Münchner Gastronomen für die kulinarische Verpflegung sorgten. Foto: Kristin Deibl

In einer Pressemitteilung äußerte sich die WSA nun zum kulinarischen Angebot des Europasonntags am 3. Mai. Es habe "Foodtrucks aus München" gegeben, die am Rathausplatz Hotdogs und Giesinger Bier verkauft hätten. Auch Augustiner sei angeboten worden.

Das sei von Wolfgang Puff, Geschäftsführer des schwäbischen Einzelhandelsverbands, kritisiert worden, besonders da das Brauhaus Riegele die Kampagne der Stadt mit 10 000 Euro unterstützt habe.

Die WSA schließt sich Puffs Meinung an: Man könne sich bereits darüber streiten, ob ein Hot-Dog-Verkauf auf dem Rathausplatz ein probates Mittel sei, die Wertigkeit der Einkaufsstadt Augsburg zu fördern.

"Was jedoch gar nicht geht, ist die Tatsache, dass es ausgerechnet Münchner Gastronomen waren, die auf dem Augsburger Hauptplatz unter dem Tages-Motto 'Jetzt kommst Du' (oder war es 'Sonntag In The City'?) die Attraktivität der Augsburger Innenstadt steigern sollten. In der Fußballsprache stellt dies ein grobes Foul an den Augsburger Einzelhändlern und Gastronomen dar, die sich sogar finanziell an diesem Marktsonntag beteiligten - aber sicher nicht, um das Münchner Bruttosozialprodukt zu fördern."

WSA-Stadtrat Peter Grab möchte nun einen Antrag an OB Kurt Gribl stellen, damit solche "Fouls" künftig verhindert werden könnten.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.