Zukunftssicherung für die Bildungsarbeit: Das Zentrum am Kloster Roggenburg wird eine gemeinnützige GmbH

Das Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur beim Kloster Roggenburg genießt mit seiner Bildungsarbeit über die Grenzen des Bezirks Schwaben hinaus einen sehr guten Ruf und hohen Zuspruch. Bislang wurde die Arbeit von einem Trägerverbund aus dem Bezirk Schwaben, dem Landkreis Neu-Ulm, der Gemeinde Roggenburg und dem Kloster getragen. Um den Anforderungen an ein modernes Bildungszentrum mit gemeinnütziger Zielsetzung auch künftig gerecht zu werden, soll diese Zusammenarbeit nun auf neue Beine gestellt werden. Der Schwäbische Bezirkstag beschloss heute in der letzten Sitzung des Jahres in Kloster Irsee die Gründung einer gemeinnützigen GmbH mit dem Namen „Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur am Kloster Roggenburg gGmbH“. Gegenstimmen kamen von Bündnis 90/DieGrünen, ÖDP, Die Linke und Piraten.
Der Bezirk Schwaben wird mit 50 Prozent an der künftigen Gesellschaft beteiligt sein, weitere Gesellschafter sind mit 30 Prozent der Landkreis Neu-Ulm und je zehn Prozent die Gemeinde und das Kloster. „Im laufenden Betrieb ändert sich fast nichts“, betonte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, „auch für die Mitarbeiter des Bildungszentrums besteht Rechtssicherheit über die Fortsetzung ihrer Arbeitsverhältnisse.“ Organisatorisch und finanziell sei eine gGmbH jedoch besser gerüstet für zukünftige Erfordernisse denn ein Trägerverein. Darüber hinaus benannte der Schwäbische Bezirkstag aus seinen Reihen einen neuen Beauftragten für Bildungsarbeit, der insbesondere die Arbeit der beiden großen Bildungszentren in Kloster Irsee und Kloster Roggenburg begleiten soll. Die Bezirksrätinnen und Bezirksräte wählten für diese Funktion mehrheitlich Herbert Pressl (CSU).
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