Afghanistan ist nicht sicher – Ali muss bleiben!

Cengiz Tuncer (DIE LINKE)

Erst gestern kam es bei der geplanten Abschiebung eines Schülers in Nürnberg zu dramatischen Szenen. Ein Großaufgebot an Polizist/innen setzte gewaltvoll gegen protestierende Mitschüler/innen durch, dass ein 20-jähriger, gut integrierter Schüler zur Abschiebung abgeholt werden konnte. Der Polizeieinsatz steht in der Kritik. Auch in Augsburg ist die Abschiebung eines Schülers geplant.

Dazu erklären die LINKEN-Bundestagskandidaten Cengiz Tuncer und Frederik Hintermayr: „Das gestrige Engagement der Schüler/innen in Nürnberg verdient Hochachtung. Der Polizeieinsatz war vollkommen unverhältnismäßig und offenbart die hässliche Fratze der bayerischen Abschiebepolitik. Auch in Augsburg ist die Abschiebung eines Schülers geplant. Ali Reza, der die Waldorfschule Augsburg besucht, soll in das Kriegsgebiet Afghanistan abgeschoben werden. Doch Afghanistan ist nicht sicher. Der neueste Anschlag mit vielen Toten und Verletzten zeigt, wie verantwortungslos und menschenverachtend es ist, dass die Region durch den Bundesinnenminister de Maizière als sicher eingestuft wurde. Alis Mitschüler/innen haben gemeinsam eine Petition gestartet, die seine Abschiebung verhindern soll. Sie fordern zurecht, dass Innenminister Herrmann den Abschiebeunsinn und damit seine menschenverachtende Politik endlich beendet. Diese Initiative der Mitschüler muss dringend unterstützt werden. Es macht Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen gegen die inhumane Praxis der Landesregierung wehren und gemeinsam Widerstand organisieren “

Die Petition kann hier unterzeichnet werden: https://www.change.org/p/zentrale-ausländerbehörde...
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