Aktion am Augsburger Rathausplatz: Die Mieten runter! Wohnen muss bezahlbar sein!

v.l.n.r: Kerem Bilor, Frederik Hintermayr, Brian Miehle, Andreas Mayer

Bei den Mietsteigerungen liegt Augsburg nach Berlin bundesweit an der Spitze. Der Bestand an Sozialwohnungen sinkt seit 20 Jahren kontinuierlich. Hatte die Stadt 1994 noch fast 17.000 Sozialwohnungen, waren das im Jahr 2014 nur noch 6.083 Wohnungen.

Immer öfter wird in Augsburg die Schallmauer von 10 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete durchbrochen. Auch das Umland ist betroffen. Aber das ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis von falscher Politik: Der soziale Wohnungsbau wurde ausgetrocknet und der Spekulation mit Wohnraum keine Grenzen gesetzt. Die Folgen spüren immer mehr Menschen: Sie müssen immer mehr Geld fürs Wohnen aufbringen. Viele Menschen sind gezwungen, umzuziehen oder lange zur Arbeit zu pendeln.

Am 16. Juni machte DIE LINKE. Augsburg auf die Situation aufmerksam

Bundestagskandidat Frederik Hintermayr: "Wir haben ein Zelt auf dem Rathausplatz aufgebaut und dieses als günstigen Wohnraum zur Anmietung beworben. So kamen wir mit den Menschen ins Gespräch und konnten auf unsere Forderungen aufmerksam machen. Es wird zwar viel gebaut in Augsburg aber es entstehen vor allem Luxuswohnungen. Wir fordern, dass viel mehr Sozialwohnungen gebaut werden."
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