Asylbewerber: Regierung von Schwaben reagiert auf reduzierte Zugangszahlen

Immer weniger Flüchtlinge kommen nach Augsburg. Die Regierung von Schwaben reduziert die Erstaufnahmeeinrichtungen deshalb deutlich. (Foto: David Libossek)

Die Regierung mietet eine Unterkunft Lechhausen, Steinerne Furt 75, zur Unterbringung von Flüchtlingen. Andere geplante Erstaufnahmekapazitäten werden deutlich reduziert. Das teilte die Regierung von Schwaben in einer Pressemitteilung mit.



Ein bestehendes Verwaltungsgebäude an der Steinernen Furt wird die Regierung von Schwaben zur Unterbringung von Asylbewerbern anmieten. Das Gebäude soll künftig als Aufnahmeeinrichtung genutzt werden. Zunächst sind noch einige Umbauarbeiten notwendig, die Unterkunft wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 bezugsfertig sein.

Die Anmietung des Verwaltungsgebäudes, welches Platz für bis zu 158 Bewohner aufweist, war bereits Gegenstand eines Infoabends in Augsburg-Lechhausen am 18. Februar. Mit der bereits angemieteten bestehenden Halle an der Steinernen Furt 77 (Kapazität 220 Bewohner) ergibt sich dort mit dem geplanten Umbau des Verwaltungsgebäudes eine Gesamtkapazität für insgesamt bis zu 378 Bewohner.

Der ursprünglich auf dem benachbarten Anwesen Steinerne Furt 77 ebenfalls geplante Neubau mit einer Kapazität von weiteren bis zu 310 Bewohnern, der ebenfalls Thema des Infoabends war, wird nicht mehr weiterverfolgt.
Ebenso nicht weiter verfolgt wird das Objektangebot Derchinger Straße 153 in Augsburg-Lechhausen mit einer Kapazität von rund 500 Bewohnern.
Mit der Reduzierung der Kapazitäten reagiert die Regierung von Schwaben auf die zu zurückgehenden Zugangszahlen. (pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.