Bahnhofsumbau verzögert sich weiter

Der Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr.
Der Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs verzögert sich weiter. Zuletzt wurde das Jahr 2022 als Ziel für das teure Großprojekt genannt, nun geht die Stadt von einer Fertigstellung der Untertunnelung bis Ende des Jahres 2023 aus. Das bestätigte Stadtwerke-Chef Walter Casazza am Donnerstag im Augsburger Stadtrat.

Grund für die Verzögerung ist offenbar die Ausschreibung der Deutschen Bahn, die die Projektleitung für den Tunnel hat. Es droht ein Rechtsstreit wegen eines Bieters, der nicht zum Zuge gekommen ist und zu klagen droht. Die Ausschreibung wird nun möglicherweise neu gestartet. Der Bahnsteig F, der für den Regio-Schienen-Takt benötigt wird, lässt daher weiter auf sich warten.

Bereits vor zwei Jahren verschob sich der Termin der Fertigstellung. Angepeilt war anfangs 2019.

Für die Stadt teurer werden soll das Projekt trotz Zeitverzögerung jedoch nicht. "Der Kostenkorridor wird eingehalten", sagte Casazza. Die Stadtwerke gehen von Gesamtkosten in Höhe von 143 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro eingeplanten Puffer aus. Der Bahnsteig F selbst wird von der Deutschen Bahn finanziert.
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Hans Meixner aus Diedorf | 30.09.2016 | 11:03  
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