CSM will Sperrstunde wieder einführen

Die CSM Fraktion ist besorgt über die Sicherheitslage in den nächtlichen Augsburger Partymeilen und hat deshalb nun einen Antrag gestellt, wieder eine Sperrstunde einzuführen.

„Die Erfahrung und die veröffentlichten Statistiken zeigen, dass die Anzahl der gefährlichen Körperverletzungen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ansteigt“, so die CSM in der Begründung ihres Antrags. Diese Entwicklung habe sicher mehrere Gründe. „Alkohol- und Drogenkonsum spielen dabei gepaart mit der damit einhergehenden Enthemmung und einer allgemein zunehmenden Tendenz zu Rücksichtslosigkeit und sinkendem Respekt anderen gegenüber wohl die entscheidende Rolle.“ Erfahrungen von Polizeibeamten zufolge hätte das Ende der Sperrzeit wie ein Dammbruch gewirkt. Es dürfe nicht sein, dass solche Erfahrungen in der politischen Diskussion keinen Widerhall fänden.
Die Fraktion spricht sich deshalb für die Wiedereinführung einer Sperrzeit aus, die ihren Recherchen nach zwischen 2 und 3 Uhr morgens liegen könnte.
Argumente, dass eine Großstadt ein Rund-um-die Uhr-Angebot für die Spaßgesellschaft anbieten müsse, seien unter den geänderten Rahmenbedingungen in Frage zu stellen. Bundesdienststellen sprächen von der konkreten Terrorgefahr in Deutschland. Die Sicherheitslage in Deutschland stelle die Polizei und die Gesellschaft erkennbar vor völlig neue Herausforderungen; die Geschehnisse in der Silvesternacht seien dafür ein aufrüttelndes Beispiel. Eine Sperrstünde könne die Polizei, die personell für die derzeitige Situation nicht gerüstet sei, unterstützen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.