DIE LINKE: Gribl will Geringverdiener aus der Stadt treiben!

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl kritisiert in der gestrigen Ausgabe der Augsburger Allgemeinen, dass bezahlbarer Wohnraum in Augsburg fehle. Seine Forderung: Auch der Polizist und die Krankenschwester müssten in der Lage sein, sich in der Region eine Wohnung zu leisten.

Als Schuldige hat der Oberbürgermeister die Umlandgemeinden erkannt, diese würden nur Einfamilienhaussiedlungen für Besserverdiener bauen, während es in Augsburg kaum noch Bebauungsflächen gebe. „Das ist verlogen und scheinheilig!“, kommentiert die Augsburger LINKE Gribls Vorstoß. Bundestagskandidat Frederik Hintermayr: „In der gesamten Stadt werden Luxuswohnungen gebaut, die sich kein Normalverdiener leisten kann. Vor kurzem noch warb die zweite Bürgermeistern der Stadt, Eva Weber gar in München für Zuzug nach Augsburg. Jetzt die Umlandgemeinden für fehlenden Wohnraum verantwortlich zu machen, ist politisches Kalkül“. Für Hintermayr ist offensichtlich, dass Geringverdiener aus der Stadt verdrängt werden sollen. Preiswerter Wohnraum müsse jedoch dort entstehen, wo die Menschen arbeiten und leben, nicht im Umland.
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