Doppelhaushalt der Stadt Augsburg ist genehmigt

Erleichterung im Rathaus: Der Doppelhaushalt der Stadt Augsburg ist von der Regierung genehmigt worden. (Foto: Archiv)

Erleichterung im Finanzreferat der Stadt Augsburg: Die Regierung von Schwaben hat den Doppelhaushalt für 2017/18 genehmigt. Das teilte die Behörde nun der Stadt in einem Schreiben mit.

Es ist der erste Doppelhaushalt, den die Stadt bislang aufgestellt hat. "Der große Vorteil daran ist, dass damit nicht nur der Haushalt für das Jahr 2017, sondern auch der Haushalt 2018 genehmigt ist. So stehen für das Jahr 2018 bereits ab 1. Januar die Haushaltsmittel zur Verfügung und das bietet für die Verwaltung, aber vor allem auch für Zuschussempfänger, Planungssicherheit", begründet Finanzreferentin Eva Weber das neue Verfahren. Der Haushalt für 2017 sieht in Einnahmen und Ausgaben jeweils ein Volumen von 1128,1 Millionen Euro vor, von denen 897,6 Millionen Euro auf die laufenden Positionen des Verwaltungshaushalts und 230,5 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt beziehen. Letzterer enthält im Jahr 2017 Investitionen in Höhe von 118,8 Millionen Euro. Für das Jahr 2018 beträgt das Gesamtvolumen 1048,5 Millionen Euro, die sich zusammensetzen aus 885,9 Millionen Euro des Verwaltungshaushalts und 162,6 Millionen Euro des Vermögenshaushalts - davon 106,9 Millionen Euro Investitionen.

Fehlbeträge sollen vermieden werden, ansonsten keine Kritik von der Regierung

Dass die Stadt etwa die Theatersanierung vor allem mit Krediten finanziert, nimmt die Regierung von Schwaben in ihrer Würdigung schlicht zur Kenntnis, wie Roland Barth, der Leiter des Kämmerei- und Steueramts, auf Nachfrage bestätigt. Kritik oder gar eine Rüge, wie schon in vergangenen Schreiben der Regierung, gebe es nicht. Zwar ermahnt die Regierung die Stadt, durch Sparwillen und Priorisierung weitere Fehlbeträge zu vermeiden, aber dazu verweist Barth auf das vergangene Jahr: "2016 hatten wir gar keinen Fehlbetrag."

Und so scheint die Regierung mit dem ersten Doppelhaushalt der Stadt rundum zufrieden zu sein. Das Zahlenwerk "erlangt mit Bekanntgabe im Amtsblatt am 14. Juli 2017 Rechtskraft", so Barth.
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