Fliegerbombe kehrt nach Augsburg zurück: Historische Hülle soll bei der Berufsfeuerwehr ausgestellt werden

Die Fliegerbombe, die am ersten Weihnachtsfeiertag für die Evakuierung der Innenstadt verantwortlich war, kehrt jetzt als Ausstellungsstück nach Augsburg zurück. (Foto: Markus Höck)

Die Hülle der Augsburger "Weihnachts-Fliegerbombe" ist zurück in der Stadt. Die rund 400 Kilogramm schweren Überreste der am 25. Dezember erfolgreich entschärften englischen Luftmine vom Typ HC 4000 erhalten ihren Platz zu Ausstellungszwecken im Foyer der Berufsfeuerwehr an der Berliner Allee.

Im Anschluss an die Augsburger Frühjahrsausstellung vom 1. bis zum 9. April soll wo die rund 2,40 Meter lange Bombenhülle mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern am Stand der Feuerwehr erstmals öffentlich präsentiert werden.
In einem Schreiben an Oberbürgermeister Kurt Gribl hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr jetzt mitgeteilt, dass es der Stadt Augsburg die Hülle zu "musealen Zwecken in den Räumlichkeiten der Hauptfeuerwache" überlässt. "Dieses außergewöhnliche Weihnachten 2016 wird sich fest ins historische Gedächtnis unserer Stadt verankern", so Gribl, der die Rückführung angestoßen hat. "Dass wir die Hülle dieses gewaltigen Blindgänger-Sprengkörpers in der Hauptfeuerwache ausstellen, dient tatsächlich wichtigen Schulungszwecken - aber nicht nur technischer Art. Die Bombenhülle muss uns in der Friedensstadt Augsburg genauso Mahnung sein, jederzeit für Frieden, Demokratie und Freiheit einzutreten."
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