Gefährder verüben Attentate, Friedensstifter müssen Deutschland verlassen


In einem offenen Brief fordert Thorsten Frank, Vorsitzender der Europa-Union Augsburg, Verantwortliche zu zielgerichteterer Vorgehensweise auf.

"Während Gefährder teilzeitüberwacht Anschläge verüben können, wie die in Berlin, werden friedliche und vorbildlich integrierte Menschen aus Deutschland vertrieben. Im Falle Pouya sogar jemand der in Afghanistan mit uns westlichen Ländern zur Überwindung der Schreckensherrschaft zusammengearbeitet hat und damit dort zur Zielscheibe wurde. Unsere Dankbarkeit für diesen Beitrag zu mehr Sicherheit zeigt sich nun eher beschränkt", wundert sich der Augsburger.

Zwar sei Afghanistan weiterhin so unsicher, dass sich selbst kugelwestengeschützte Innenminister lieber schnell in Sicherheit bringen, in dem sie das Land verlassen würden, stellt Frank fest. Das hindere uns aber nicht daran, selbst friedlichste Botschafter für unsere Werte wieder dorthin in Lebensgefahr abzuschieben, so der Vorsitzende und fragt weiter: "Was für ein Zeichen wollen wir damit setzen?"

Im Ergebnis sei es auf jeden Fall ein verheerendes Signal für unser Land und friedliebende Menschen, so Frank. Wichtig sei doch mehr Sicherheit, aber nicht weniger Menschlichkeit, so der Augsburger zur aktuellen Entwicklung. "Mehr Sicherheit gäbe es, wenn wir unser Augenmerk auf diejenigen richten, die unser Land gefährden und nicht auf diejenigen, die uns als Vorbild nehmen. Es liegt in der Hand unserer dafür Gewählten, ob sie hier für mehr Sicherheit sorgen oder ob aus einer "Leitkultur" eine Leidkultur werden soll" ist sich Frank sicher. Sein Appell an die Verantwortlichen: "Stoppen Sie den Irrweg und die Gefährder statt die Unterstützer unserer Werte. Das wäre echter Beitrag für mehr Sicherheit und obendrein menschlicher."
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