Linus Förster legt Mandat als Abgeordneter im Landtag nieder

Linus Förster legt sein Mandat als Landtagsabgeordneter zum Jahresende nieder. (Foto: Archiv)

Der schwäbische SPD-Chef Linus Förster legt seine politischen Ämter sowie sein Mandat als Landtagsabgeordneter nieder. Das ließ Förster heute über seinen Anwalt mitteilen.

"Es fällt mir schwer, diesen Schritt zu tun, da mein Herzblut an der politischen Arbeit hing und hängt", heißt es in der Erklärung. Er sehe sich aufgrund der Vorwürfe durch die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage, seine Arbeit mit der nötigen Verantwortung und ungeteilten Konzentration fortzuführen. "Wenn sich die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf meine Person bezieht, wird eine gelingende Arbeit nicht mehr möglich sein", so der 51-Jährige.

Wie bereits zuvor berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits seit Anfang November gegen Förster wegen Körperverletzung und illegaler Filmaufnahmen. Er soll vor rund zwei Monaten Sex mit einer Prostituierten gehabt und diesen heimlich gefilmt haben. Daraufhin soll es zwischen den beiden zum Streit und zu einem Gerangel gekommen sein. Die Prostituierte hatte den Landtagsabgeordneten schließlich angezeigt.
Wie die Augsburger Allgemeine schreibt, sollen zudem Bilder von nackten minderjährigen Frauen auf einem elektronischen Datenträger des SPD-Mannes gefunden worden sein.

Zu den Vorwürfen selbst heißt es in Försters Erklärung, diese seien rein privater Natur, widersprächen aber den Idealen der SPD. Diesen habe er jedoch immer gerecht werden wollen.
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