Machbarkeitsstudie Gaswerk

Die Erschließung des Gaswerks als neuen Kulturpark soll 25 bis 30 Millionen kosten. Als grüne Lunge soll das Gelände später einmal die Stadtteile Oberhausen und Kriegshaber verbinden.

Da am 31. Juli 2017 der Pachtvertrag für den Kulturpark West auf dem Gelände der Reese-Kaserne endet, musste sich die Stadt Augsburg nach Alternativen umsehen. Die Wahl fiel auf das Gaswerksareal. Um Fragen zum Denkmalschutz, Kosten und Möglichkeiten der Benutzung zu klären, gaben die Stadtwerke eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.

Die Stadtverwaltung hat sich gemeinsam mit der Kulturpark (Kupa) West gGmbH frühzeitig um Alternativen bemüht, um den Künstlern über 2017 hinaus eine neue Heimat zu bieten. Schnell kristallisierte sich das Areal des Gaswerks als gewünschte Lösung heraus. 2012 begannen die Untersuchungen des Areals auf die Eignung. Von Anfang an wurden die Stadtwerke Augsburg als Eigentümer des Areals, die Geschäftsführer des Kupa sowie die Denkmalschutzbehörden und die Regierung von Schwaben als potentiellen Förderer eingebunden. Zur Ermittlung der genauen Förderkulisse wurden internationale Spezialisten für Kreativzentren und Experten für Arbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt. Diese sollten das technisch- und baulich Machbare in einer Studie darstellen.

Für Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl ist dabei weit mehr herausgekommen als die Umsiedelung des Kupa. Bei der Vorstellung des neuen Konzepts präsentierte sich das 42 000 Quadratmeter große Gelände als Kreativzentrum für Kunst, Ort der Kultur und Freizeitoase für Sport. Als grüne Lunge soll es außerdem die Stadtteile Oberhausen und Kriegshaber verbinden.

„Die Vernetzung gleicher Interessen, wie beim Innovationspark Augsburg, führe zu einem regen Austausch untereinander und mache Oberhausen und somit ganz Augsburg attraktiver für die Bürger“, so Baureferent Gerd Merkle. Mit der Präsentation der Machbarkeitsstudie ende die erste Phase des Projektes, erläutert OB Gribl.

In der nächsten Phase soll im Dialog mit allen Beteiligten und den Bürgern die Umsetzung beginnen. Aufgrund der zu stemmenden Investitionssumme von 25 bis 30 Millionen Euro sei klar, dass das Projekt in Etappen umgesetzt werden müsse. Die Summe für das Großprojekt soll aus Fördermitteln, dem Städtebauetat und von den Stadtwerken bereitgestellt werden. Parteiübergreifend setzten sich bislang CSU, SPD und Pro Augsburg für die Studie ein.
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