Nun streitet die Junge Union

Martin Malacek, Chef des JU-Bezirksverbands Augsburg, hat Kritik an seinem Amtskollegen bei der CSU, Johannes Hintersberger, geübt. Hintersberger, so Malacek, müsse sich emanzipieren und gerade in den Debatten um den CSU-Stadtrat Tobias Schley klare Stellung beziehen.

Die Querelen in der CSU würden die gute Sacharbeit von OB Kurt Gribl überdecken. Die Zusammenarbeit zwischen CSU und JU sei überdies ausbaufähig. Die Antwort auf den Angriff gegen die CSU-Spitze ließ nicht lange auf sich warten.

Die JU-Orts- und Kreisvorsitzenden aus Hintersbergers Stimmkreis wehren sich in einer Pressemitteilung gegen die Kritik ihres Chefs an Hintersberger: „Johannes Hintersberger praktiziert eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe“, loben die Vorsitzenden. Er sei stets gesprächsbereit aufgeschlossen und unterstütze die Anliegen der JU. „Wir können die Kritik von Martin Malacek in keinster Weise teilen.“

Malacek ist seit einem halben Jahr Bezirkschef.
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