Osttangente: Alle ziehen an einem Strang

Bei einem Gespräch im Landratsamt Aichach-Friedberg, erklärten Landrat Klaus Metzger, die Bürgermeister von Friedberg, Kissing und Mering und Bundes- und Landtagsabgeordnete, ebenso Vertreter des Staatlichen Bauamts Augsburg, dass sie für das Projekt Augsburger Ostumgehung an einem Strang ziehen wollen. Auch die Verantwortlichen in Königsbrunn und Oberottmarshausen stimmen zu.

Sowohl die "B-300-Ortsumfahrung Friedberg" als auch die "B 2 Osttangente Augsburg" sind bereits im Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Doch um die Realisierungschancen zu erhöhen, ist eine Priorisierung der einzelnen Maßnahmen erforderlich: Die Teilabschnitte 1 und 3, also die Umfahrungen Friedberg und Kissing/Mering-St. Afra sollen sich möglichst weit vorne im Bundesverkehrswegeplan wiederfinden. Der Abschnitt 2 soll im "weiteren Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans verankert und der vierte Abschnitt (Oberottmarshausen) zumindest aufgenommen werden.

Die Osttangente in der nun angestrebten großen Variante würde eine Ortsumfahrung für Friedberg mit enthalten. Der zweibahnige Ausbau zwischen Derching und Friedberg (AIC 25) soll dafür sorgen, dass der Verkehr, der bislang durch Friedberg in Richtung A 8 geflossen ist, bereits ab dem Chippenham-Ring über die AIC 25 in die A 8 zu führen. In Folge dieser "Verlegung" der B 300 kann die jetzige Bundesstraße heruntergestuft werden.

Der Durchgangsverkehr in Friedberg würde dann erheblich reduziert werden.
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