Personen- und Taschenkontrollen: Stadt gibt Sicherheitskonzept für den Herbstplärrer bekannt

Die Stadt Augsburg hat ihr Sicherheitskonzept für den Herbstplärrer vorgestellt. Ein Rucksackverbot wird es nicht geben, aber Personen- und Taschenkontrollen an den drei Eingängen. Zudem werden rund um das Festgelände Betongefäße platziert.

Unter Federführung des Ordnungsreferenten Dirk Wurm sei das geltende Sicherheitskonzept für die Plärrerveranstaltung am Donnerstag im Rahmen einer groß angelegten Sicherheitsbesprechung mit allen relevanten Akteuren (Polizei, Feuerwehr, Schwäbischer Schaustellerverband, Festwirte, Sicherheitsfirmen und verschiedene Fachämter der Stadt Augsburg) den aktuellen Gegebenheiten angepasst worden, teilt die Stadt mit.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Wochen in Deutschland und Europa wird es an den drei Eingangsbereichen zum Festgelände Personen- und Taschenkontrollen durch einen privaten Sicherheitsdienst geben. Ordnungsreferent Dirk Wurm bittet in diesem Zusammenhang alle Besucher des Herbstplärrers, auf die Mitnahme von großen Taschen und Rucksäcken zu verzichten.

„Die Kontrollen des privaten Sicherheitsdiensts werden so engmaschig wie möglich erfolgen. Große Taschen und Rucksäcke braucht man als Besucher des Plärrers in der Regel nicht. Vor dem Hintergrund der bekannten Ereignisse bitte ich alle auf diese Behältnisse zu verzichten.“

Des Weiteren sollen die Zugänge zum Festgelände durch die Aufstellung von schweren Betonbehältnissen so verengt werden, dass ein "unachtsames oder mutwilliges Befahren des Geländes" nahezu unmöglich wird, schreibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Selbstverständlich bleiben die Flucht- und Rettungswege in vollem Umfang erhalten.

Zusätzlich wird die rechte Fahrspur der Langenmantelstraße stadteinwärts für die gesamte Dauer des Herbstplärrers auf der Länge des Festgeländes gesperrt werden. "Dadurch soll beim Betreten und Verlassen des Festgeländes die Sicherheit der Besucher nochmals erhöht werden, vor allem bei der Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs", begründet die Stadt.

Ordnungsreferent Wurm betont in diesem Zusammenhang in Übereinstimmung mit allen Akteuren des Augsburger Plärrers, inklusive der Augsburger Polizei, dass der Plärrer ein sicheres Volksfest war und ist. "Die nun vereinbarten zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen sind sowohl verhältnismäßig als auch zielführend, um die Sicherheit der Plärrer-Gäste weiter zu erhöhen", so Wurm.

„Auch nach Rücksprache mit der Polizei kann ich sagen, dass es keine veränderte Sicherheitslage für den Großraum Augsburg gibt. Die heute einstimmig vereinbarten Maßnahmen haben rein präventiven Charakter, um allen Besuchern des Herbstplärrers 2016 einen möglichst unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen.“ (pm)
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