Petry klagt gegen Hausverbot


(mh) Keine Zeit verloren hat die AfD mit ihrer Reaktion auf das Hausverbot fürs Rathaus gegen die Bundesvorsitzende Frauke Petry. "Mit Klage und Antrag vom heutigen Tag wendet sich Frau Dr. Petry gegen ein von der Stadt Augsburg verhängtes Hausverbot", teilte das Verwaltungsgericht Augsburg gestern in einer Presseerklärung mit.

Das Hausverbot hatte OB Kurt Gribl ausgesprochen, um zu verhindern, dass Petry beim Neujahrsempfang der AfD im Augsburger Rathaus spricht. Petry ist als Festrednerin eingeladen. Ein Versuch der Stadt, die AfD zu einem anderen Veranstaltungsort zu überreden, war Ende vergangener Woche gescheitert. Gribl reagierte daraufhin mit dem Hausverbot. Die Stadt wurde nun vom Gericht aufgefordert, zu Petrys Antrag Stellung zu nehmen. Bereits heute will die zuständige Kammer des Verwaltungsgerichts Augsburg über den Eilantrag entscheiden.
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