Regierung von Schwaben gibt Asylunterkunft in der Calmbergstraße auf

Bis zu 150 Flüchtlinge waren in der Unterkunft an der Calmbergstraße untergebracht. Nun steht das Gebäude leer. (Foto: David Libossek)


Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Calmbergstraße in der Augsburger Innenstadt soll endgültig aufgegeben werden. Das gibt die Regierung von Schwaben nun in einer Pressemitteilung bekannt.

Bereits vergangene Woche seien die letzten Bewohner aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Calmbergstraße in Augsburg ausgezogen. Diese Unterkunft ist eine staatliche Immobilie, welche die Regierung von Schwaben seit Jahren zur Unterbringung von Asylbewerbern nutzt. In Spitzenzeiten waren in dem Anwesen bis zu 150 Personen untergebracht.

Aufgrund baulicher Defizite habe die Regierung bereits vor Monaten entschieden, die Nutzung zur Unterbringung von Flüchtlingen in dieser Einrichtung zu beenden und nach Alternativlösungen für die Unterbringung der Menschen zu suchen, schreibt die Regierung in ihrem Bericht.

Ein erster Schritt in diesem Zusammenhang sei eine deutliche Reduzierung der Belegungszahl für dieses Gebäude gewesen. Nach Vorbereitung einer durchführbaren Umzugsplanung seien zwischenzeitlich alle Bewohner auf andere Einrichtungen im Bereich Augsburg umverteilt worden.

Der Augsburger Sozialreferent Stefan Kiefer zeigt sich erfreut über diese Maßnahme: "Ich bin überglücklich, dass die Calmbergstraße nach dreijährigem Ringen um geeignete Ersatzstandorte nun geschlossen wird. Damit ist die umstrittenste Flüchtlingsunterkunft in Augsburg beseitigt. Die andern Unterkünfte sind allesamt qualitativ besser. Das ist gut für Bewohner und Nachbarn gleichermaßen".

Die denkmalgeschützte Immobilie soll nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt an den Staatsbetrieb "Immobilien Freistaat Bayern" übergeben werden.
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