Smaragdzahl und Europa: Neuer 50-Euro-Schein in Augsburg vorgestellt

So sieht er aus, der neue 50-Euro-Schein.

Bargeldfälscher haben es nun deutlich schwerer, denn wie auch schon der 20-Euro-Schein im Jahr 2015, erhält am 4. April mit dem 50-Euro-Schein nun auch die am häufigsten gefälschte Banknote eine Neuauflage.

Die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank erhoffen sich durch einige neue Echtheitsmerkmale einen deutlichen Rückgang der Falschgeldrate bei den 50-Euro-Scheinen, so erklärten Vertreter der Deutschen Bundesbank am Dienstag auf dem Vorstellungstermin in der Augsburger Filiale.

Äußerlich folgt der neue Schein nun auch dem Design der vorangegangenen Fünf-, Zehn- und 20-Euro-Scheine und birgt einige Anzeichen, mit denen ihn die Bürger schnell und simpel auf Echtheit prüfen können.

Fälschung erschwert: Das sind die neuen Merkmale

Somit befindet sich auf der Vorderseite der Banknote eine Smaragdzahl, welche beim Neigen die Farbe von Grün bis Blau wechselt. Auf der rechten Seite befindet sich nun ein Hologrammfenster mit einem Motiv der Europa, das sichtbar wird, wenn man das Wertpapier gegen eine Lichtquelle hält. Das gleiche Motiv ist auf der linken Seite des Scheins als Wasserzeichen zu erkennen. Eine Fälschung erschweren ebenfalls die fühlbaren Strukturen an den Rändern des Scheins, da diese durch ein Tiefdruckverfahren hergestellt wurden.

Auch unter UV-Licht können die Scheine wieder geprüft werden, wobei sich nun dreifarbige Melierfasern und einige farbig schimmernde Partien auffinden lassen.

Wer sich trotz einer Selbstprüfung nicht sicher ist, ob der eigene Schein authentisch ist, kann ihn bei der Deutschen Bundesbank prüfen lassen.
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