SPD setzt sich für Gewaltopfer ein

Die Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr (SPD) setzt sich für mehr Rechte für Frauen ein. In einer schwabenweiten Kampagne wirbt sie für mehr Zuschüsse für Frauenhäuser und einen Rechtsanspruch auf einen Platz für Opfer.

"Die Frauenhäuser sind hoffnungslos überfüllt und völlig unterfinanziert. Auch die schwäbischen Einrichtungen müssen jedes Jahr viele Frauen ablehnen, weil der Platz einfach nicht ausreicht", sagt Strohmayr. Sie ist frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Schwaben. Mit der schwabenweiten Kampagne "Let's face it", zu der eine Unterschriftenliste gehört, will die Politikerin Druck auf die Staatsregierung ausüben, damit das Gesamtkonzept für Frauenhäuser und Notrufe in Bayern endlich an den Bedarf angepasst werden kann. Dazu ist eine höhere Bezuschussung der Frauenhäuser notwendig.

Am Freitag, 6. März, ab 11 Uhr sammelt die AsF Schwaben mit ihrer Vorsitzenden unter anderem in der Augsburger Innenstadt Unterschriften für die Aktion. Wichtigstes Ziel ist es für die SPD-Frauen, einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in ein Frauenhaus durchzusetzen. Das würde bedeuten, dass die Platzzahl in Schwaben von 49 Plätzen auf 191 erhöht werden müsste. Neben neuen, barrierefreien Räumen sei auch mehr Personal unabdingbar.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.