Stadt geht gegen Autokorsos vor

Autokorso Prägen samstags das Bild und die Geräuschkulisse auf der Maximiliansstraße: Hochzeitsgesellschaften in Autokorsos. Foto: privat

Die Stadt Augsburg will gegen Autokorsos vorgehen. Denn nach Paragraf 30 der Straßenverkehrsordnung stellen diese eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar.

Ordnungsreferent Dirk Wurm will den "Autokorsos" in der Maximilianstraße Herr werden. Rechtlich, so Wurm, stellen die Korsos druch vermeidbare Abgasbelästigung, unnötigen Lärm wie Hupen und unnützes Hin- und Herfahren nach Paragraf 30 der Straßenverkehrsordnung eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar. Das gelte auch für Hochzeitskorsos, die keine Sonderrechte haben.

Doch Wurm versucht es im Guten, hat Hochzeitsfotografen und -planer zum Gespräch eingeladen, damit diese auf ihre Kundschaft einwirken. "Es geht darum, dass die Kundschaft der Service-Unternehmen darüber aufgeklärt wird, was in der Maximilianstraße möglich ist und was nicht", so Wurm. Auch eine neue Broschüre der Stadt "Heiraten in Augsburg" soll zu mehr Aufklärung beitragen.
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