Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als Mahnung verstehen

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 72. Mal. „Der Begriff Auschwitz ist das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung von Menschenleben“, so Frederik Hintermayr, Bundestagskandidat der LINKEN in Augsburg.

Auschwitz sei auch heute Auftrag, jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten, so der Bezirksrat. Gerade jetzt müsse das Gedenken zum Anlass genommen werden, gemeinsam gegen Ausgrenzung und rechte Stimmungsmache aufzustehen.

Hintermayr: „Wir erleben aktuell eine Zunahme rechter Gewalttaten. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der Nazi-Zeit haben. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Der Aufstieg von Rechtspopulisten ist eine Bedrohung für unsere friedliche Gesellschaft. Auch in Augsburg.“

DIE LINKE fordert ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen rechte Hetze sei Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

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