Theatersanierung: Finanzierung auf dem Prüfstand


(mh) Nun hat es noch einmal ein externer Wirtschaftprüfer bestätigt: Zur angedachten Finanzierung der Theatersanierung über Kommunalkredite gibt es keine günstigere Alternative.

Im Finanzausschuss am Montag stellte die Verwaltung die Ergebnisse der Prüfung vor. Verglichen wurden die Kommunalkredite mit Private-Public-Partnership, Immobilienfonds, einer gemeinnützigen GmbH, Bürgerdarlehen, Kommunalanleihe und Fondsfinanzierung.

Vorteilhaft erscheint in diesem Bericht nur die Wunschvariante der Finanzverwaltung. Die Stadt beteiligt sich an den Gesamtkosten der Sanierung von 186 Millionen Euro mit 80 Millionen Euro zuzüglich zehn Millionen Euro für die Interimsspielstätten. Über Kredite will Finanzreferentin Eva Weber 72 Millionen Euro finanzieren. Jährlich würden dann 3,85 Millionen Euro fällig und das bis zum Jahr 2038.

Angesichts des derzeit niedrigen Zinsniveaus und der Tatsache, dass die Stadt selbst die Entscheidungskompetenz behalte sticht die Variante "Kommunalkredit" alle anderen aus.

Der gesamte Stadtrat wird sich mit dem Vergleich in einer Sondersitzung am 12. Juli beschäftigen. Dann geht es auch um weitere Einsparmöglichkeiten.
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