Ulrike Bahr soll wieder nach Berlin.

Bezirksvorsitzender Dr. Linus Förster gratuliert Ulrike Bahr zu ihrer eindeutigen Nominierung. Foto Blöchl

Augsburger SPD steht geschlossen hinter ihrer Vorsitzenden.


Was sich schon bei der Wiederwahl als Augsburger SPD – Vorsitzende im Frühjahr abgezeichnet hatte fand nun seine Bestätigung. Die Bundestagsabgeordnete ist derzeit bei ihren Augsburger und Königsbrunner Parteifreunden unumstritten. Mit einem Rekordergebnis und ohne Gegenkandidaten wurde sie im Wahlkreis 252 Augsburg - Königsbrunn iwieder für die Wahl n den Bundestag nominiert. 67 Delegiertenstimmen von 72 bedeuten für sie auch persönlich „die Bestätigung meiner Arbeit in Berlin und in meinem Wahlkreis Augsburg – Königsbrunn!“ meinte sie stolz am Ende der Nominierungskonferenz.

Rot – Rot – Grün für Bahr eine Alternative.

Schon nach ihrem Rechenschaftsbericht war erkennbar, dass die früher durchaus umstrittene Politikerin mittlerweile auch den Rückhalt der großen Mehrheit ihrer Partei genießt. Mit stehendem Applaus dankten die Delegierten ihre klaren Positionen und Aussagen. „Sie hat das Herz vor allem der jungen Mitglieder gewonnen!“ urteile ein langjähriger Kenner der Augsburger SPD – Szene. In ihrem Rechenschaftsbericht und ihren politischen Bewertungen ließ sie klar erkennen, dass für sie rot-rot-grün auch im Bund die attraktivere Variante einer Regierung wäre. Auch hier großer Beifall. Harte Kritik gab es am Koalitionspartner CSU, der die Abgeordnete vor allem in der Flüchtlingspolitik vorwarf, durch die Übernahme rechtsradialer Parolen die AfD erst hoffähig gemacht zu haben. „Wir haben keine Flüchtlingskrise!! Die Verhältnisse in ihrer Heimat, in Syrien, Afghanistan oder Afrika, woran die westlichen Staaten nicht unschuldig sind, sind eine Krise, aber nicht die Menschen, die deswegen zu uns kommen!“ kritisierte sie den Umgang mit der Situation. Mit den Worten „ich kann dieses verständnisvolle Gerede von den „besorgten Bürgern nicht mehr hören! Was soll das denn eigentlich heißen?“ erteilte sie auch Absichten, die AfD hoffähig zu machen, eine klare Absage.

Bekenntnis zu Europa.

Auch ihr Bekenntnis in einigen Punkten wie den Waffenlieferungen in den Irak nicht mit der Bundesregierung gestimmt zu haben fand die Unterstützung der Anwesenden. Natürlich erinnerte sie an die Erfolge der SPD in er Regierung (Rente nach 45 Beitragsjahren, Mindestlohn etc.), die allein schon die Beteiligung an der großen Koalition rechtfertigen würden. Sie forderte die Bürger dazu auf, sich selbst aktiver in die Gesellschaft einzubringen, weil „wir den Bürgerinnen und Bürgern nicht versprechen könne, dass wir alle Probleme für sie lösen, wir können ihnen aber versprechen, dass wir uns dabei immer an unseren Werten einer sozialen und gerechten Gesellschaft orientieren und dass wir dies mit den Bürgern tun wollen!“ Das eindeutige Bekenntnis zu Europa und der europäischen Integration, verband sie auch mit Kritik: „Es ist beschämend wie gerade osteuropäische Staaten wie Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei Europa nur solange im Munde führen, wie sie von Fördermitteln profitieren, aber sich nicht für europäische Werte engagieren möchten“.
Ihre Bilanz von zahlreichen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen die Nahostproblematik, Gesundheitspolitik und anderen mit vielen Besuchern vor allem von außerhalb der Partei zählte sie zu ihrer persönlichen Erfolgsbilanz.

Leitlinie der SPD.

Als Zielsetzung für sich selbst und die SPD gab sie die Leitlinie aus: „unsere Leitlinie ist ein demokratisches, freies und sozial gerechtes Deutschland gegen den rechten Nationalismus.“ Rentensicherung, Wohnen und Familie und auch Arbeitszeit bezeichnete sie als weitere wichtige Themen der Gegenwart und Zukunft. Die Delegierten dankten es ihr mit viel Beifall und einem hervorragenden Wahlergebnis. Angesprochen auf ihre Chancen bei der Bundestagswahl meinte sie:“ Na ja das Direktmandat in Augsburg wird schwierig,. aber ich gehe davon aus, dass die Bayern-SPD meine Leistungen entsprechend würdigen wird!“ Der schwäbische Bezirksvorsitzende Dr. Linus Förster wird hier entsprechende Verhandlungen führen, ehe im Dezember die Landesliste aufgestellt wird.
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