Unterbringung im Jakobsstift? Stadt soll Prostituierten helfen

Die Ausschussgemeinschaft fordert, dass die Stadt im Jakobsstift zwei Wohnungen und eine Betreuerin zur Verfügung stellen soll. (Foto: Oleg Iandubaev, 123rf.de)
Die ausweglose Situation der meist ausländischen und sehr jungen Prostituierten in Augsburg schilderte im Ordnungsausschuss vor einiger Zeit Solwodi-Sozialarbeiterin Rodica Knab. Sie bat in ihrem eindringlichen Vortrag auch um Unterstützung der Stadt, vor allem durch Wohnraum für Aussteigerinnen und eine zusätzliche Betreuungskraft.

Dies greift nun die Ausschussgemeinschaft aus Freien Wählern, Linkspartei, Ödp und Polit-WG in einem Antrag auf.

Das Bündnis fordert, dass die Stadt im Jakobsstift zwei Wohnungen und eine Betreuerin zur Verfügung stellen soll. „Aus unserer Sicht eignet sich das Jakobsstift hierzu besonders gut, da das Stift eingebettet ist in die städtische Sozialverwaltung und daher einen geborgenen Aufenthaltsort darstellt. Zudem liegt es mitten in der Stadt und eignet sich gut für die Eingliederung.“ (jaf)
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