Verhandlung am Dienstag: Kündigung wegen Toilettenbons absurd und vorgeschoben

Susanne Ferschl, DIE LINKE. Bayern
Am Dienstag, den 31.01.2017, verhandelt das Augsburger Arbeitsgericht die Kündigung einer Beschäftigten der `Tank und Rast´. Ihr wird vorgeworfen, Toilettenbons im Wert von 6 Euro unterschlagen zu haben.

Für Susanne Ferschl, Mitglied im Landesvorstand der bayerischen LINKEN, ist der Kündigungsgrund vorgeschoben. Sie erklärt: "Die Geschäftsführung will die Mitarbeiterin loswerden, weil sie eine der Altbeschäftigten ist, die noch nach besseren Tarifverträgen bezahlt werden. Es ist beschämend, wie Tank und Rast mit derart abstrusen Vorwürfen versucht, die Altbeschäftigten loszuwerden"

DIE LINKE fordert ein generelles Verbot von ´Verdachtskündigungen´ Wenn ein Beschäftigter eines Vergehens beschuldigt wird, dann müsse die Beweislast ohne Wenn und Aber beim Arbeitgeber liegen, so Ferschl.


Nachtrag: Der Raststätten-Betreiber Tank & Rast hat die fristlose Kündigung gegen die Servicemitarbeiterin am Freitagnachmittag zurückgezogen, wie Tim Lubecki (Gewerkschaft NGG) am Nachmittag bekannt gab.
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