Wissenschaftsrat sagt Ja zur Uniklinik in Augsburg

Das Votum des Wissenschaftsrats ist eine entscheidende Grundlage für die Umsetzung des Augsburger Konzepts.
Der Wissenschaftsrat in Kiel hat sich für eine Uniklinik in Augsburg ausgesprochen. Augsburg wird damit wahrscheinlich neben München (mit zwei Standorten), Regensburg, Würzburg und Erlangen die sechste Universitätsklinik in Bayern.

In einer Presseerklärung betont der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel: "Wir knüpfen unser positives Votum an die unverzichtbare Voraussetzung, dass der Freistaat Bayern im Zuge der Fortschreibung des 'Innovationsbündnisses Hochschule 2018' allen Hochschulen und den Universitätsklinika in Bayern auch weiterhin verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen und die notwendige Planungssicherheit gewährt."

„Das ,Ja‘ des Wissenschaftsrats ist ein wichtiger Erfolg bayerischer Wissenschaftspolitik. Die Gründung einer neuen medizinischen Fakultät ist bundesweit einmalig", freut sich Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle nach der Sitzung des Gremiums in Kiel.

Schwerpunkte der medizinischen Forschung sollen in Augsburg die Umweltmedizin und die Medizininformatik werden. Der Wissenschaftsrat lobt insbesondere den überzeugend konzipierten Modellstudiengang.

Das Votum des Wissenschaftsrats ist eine entscheidende Grundlage für die Umsetzung des Augsburger Konzepts und die Akzeptanz der künftigen Universitätsmedizin in der Wissenschaft. Der Wissenschaftsrat hat bestätigt, dass die beiden Forschungsschwerpunkte das Potential für ein nationales Alleinstellungsmerkmal haben und dass die Neugründung einen wissenschaftlichen Mehrwert in Bayern und darüber hinaus erwarten lässt.

Das heutige Votum ist für Minister Spaenle über die wissenschaftliche Bedeutung hinaus auch ein gutes Signal für die Region. „Wir wollen bis 2018 das Universitätsklinikum Augsburg aufbauen." Und dieses Klinikum werde "nicht nur Forschung und Lehre dienen, sondern auch eine neue Qualität in der medizinischen Versorgung in Schwaben ermöglichen".
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