1559 Schüsse aufs Tor der Augsburger Panther

Immer dort wo es weh tut: Trevor Parkes, Topscorer der Augsburger Panther mit 22 Toren und 22 Assists (Foto: G. Stadler)
 
Erfolgreichster (Offensiv-)Verteidiger: Mark Cundari mit 10 Toren und 21 Assits (Foto: G. Stadler)

Let's talk about satistics

Satte 1559 Schüsse gab es in der Hauptrunde der DEL Saison 2016/17 aufs Panthertor. Weitere statistische Highlights der Hauptrunde sind im Folgenden aufgeführt.

Beginnen wir mit den Superlativen der Augsburger Panther: Erfolgreichster Spieler der Regular Season (Hauptrunde) war Trevor Parkes mit insgesamt 44 Punkten (22 Tore, 22 Assists), damit kam Parkes in der DEL-Hauptrunde auf Rang 11.

Mit 77 Strafminuten ist Parkes zudem der Badboy der Panther. Zum Vergleich: Strafbankkönig der DEL ist Timothy Conboy (Düsseldorfer EG) mit insgesamt 144 Strafminuten, d. h. unser Badboy ist im Ligavergleich ein ganz Lieber. Insgesamt 22 Spieler der anderen Vereine hatten zum Teil deutlich mehr Strafminuten wie Parkes. Werten wir diese Statistik dafür, dass ein Schlüssel zum Erfolg der Panther, das disziplinierte Auftreten auf dem Eis war. Insgesamt waren die Panther das dritt-fairste Team der Regular Season mit insgesamt 600 Strafminuten, Spitzenreiter waren die Kölner Haie mit 881 Strafminuten!

Game-Winning-Goals

Und dann gibt es noch einen statistischen Wert, der die Bedeutung von Parkes für den Panthererfolg verdeutlicht: Parkes erzielt in der Regular Season 7 Game-Winning-Goals, also 7 spielentscheidende Tore.

Die meisten Assists steuerte Micheal Davies bei, in der Hauptrunde kam er auf 31 Vorlagen und 11 Tore (11/31). Die 30er Marke durchbrachen zudem Evan Trupp (10/26), Ben Hanowski (21/13), Andrew LeBlanc (11/23) und Mark Cundari (10/21). In diesem Ranking muss explizit auf Marc Cundari verwiesen werden, der ist nämlich (Offensiv-)Verteidiger. Dauerfeuer gab es von Verteidiger Braden Lamb (7/21), der mit insgesamt 246 Schüssen für Tore und Rebounds für seine Stürmerkollegen sorgte.

Plus/Minus

In der Plus/Minus-Statistik rangiert Evan Trupp mit plus 10 an vorderster Stelle, mit jeweils plus 5 erzielten Trevor Parkes, Derek Dinger und Justin Shugg ebenfalls respektable Werte. Am anderen Ende dieser Statistik rangieren Marc Cundari und Gabe Guentzel mit jeweils minus 10.

Powerplay

Die Panther konnten 50 Tore in Überzahl erzielen, kein Team der DEL war erfolgreicher. Dafür brauchten sie 233 Überzahlsituationen, macht ne sensationelle Quote von 21,5 %! Nur die Adler waren mit 46 Tore bei einer Quote von 24% etwas effektiver.

Unterzahl

Auch hier haben sich die Panther stark verkauft. In 183 Unterzahlsituationen haben die Panther nur 37 Tore zugelassen, das macht eine Penaltykilling-Quote von 79,8 %. Lediglich die Adler aus Mannheim waren mit 83 % etwas besser.

Die Torhüter

Jonathan Boutin rangiert im DEL-Ranking auf Platz 9. Seine Fangquote bei 1072 Schüssen war mit 91,3% passabel. Ben Meisner findet sich in dieser Statistik auf Rang 16 wieder. Von 487 Schüssen fanden 11,3 % den Weg ins Tor, ergo Fangquote 88,7 % (in den Playoff konnte Meiner seine Fangquote auf starke 93,7 % steigern!).

Faceoffs (Bullies)

Hier schneidet der AEV verhältnismäßig schlecht ab und rangiert auf Platz 10 der Liga. Von 3328 Anspielen konnten die Panther nur 1611 für sich entscheiden, macht ne Quote von 48,4%, Spitzenreiter in dieser Disziplin waren die Nürnberger mit 55,4%.

Die gesammelten Statistiken der Hauptrunde zeigen letztendlich auf warum sich die Panther so stark in der DEL Saison 2016/17 behaupten konnten. Die gegenwärtige Personalplanung, 18! Spieler des Erfolgsteams haben bereits verlängert, Trainer Mike Stewart hat am Sonntag sein Ja-Wort für die kommende Saison gegeben, ist bereits sehr weit fortgeschritten. Somit könne wir uns mit besten Aussichten auf eine erfolgreiche DEL-Saison 2017/18 in die Sommerpause verabschieden.
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